„Mehr als jede Kunst ist die hippische mit den Weisheiten des Lebens verbunden.

So wie der Reiter nur durch körperliches und geistiges Gleichgewicht erfolgreich sein wird,
geradeso braucht der Mensch dieses Gleichgewicht in seelischer, ganz besonders in charakterlicher Hinsicht,um sich im Leben durchzusetzen."

(Alois Podhaisky - Leiter der spanischen Reitschule in Wien, 1965)

 


 

Wir haben noch folgende Plätze frei:

 

 

Die neuen Kurse für unsere Pferdeliebhaber sind online:

 

Kurse 2018:

  • Hippokidz I Donnerstags von 16:15 - 17:15 Uhr
  • Reitkidz Dienstags von 16:30 - 18:00 Uhr
  • Reitkidz Mittwochs von 16:50 - 18:20 Uhr
  • Reitgruppe Dienstags von 17:30 - 18:15 Uhr (fortgeschrittene Reiter)
  • Winterkurs Einsteigerkurs für Reitgruppen (Sonderkurs, Reitgruppe - aber mit beaufsichtigtem Putzen und Satteln) Dienstags 15:30 - 16:45 Uhr
  • Reitgruppe Donnerstags Winterkurs Donnerstags 16:45 - 17:30 Uhr

 Anmeldungen können Sie ab sofort bei mir anfordern.

 

 

 

 

 


Reitgruppe für fortgeschrittene Reiter

Dieser Kurs ist für Kinder/Jugendliche gedacht die bereits eigenständig Schritt und Trab reiten können.

Er richtet sich an die Kinder, welche aus den Reitkidz-Kursen herausgewachsen sind und nun reiterlich mehr lernen möchten.

In diesem Kurs holt Ihr Eure Pferde und Ponys eigenständig von der Wiese/Paddock, putzt und sattelt/trenst sie eigenständig auf. Das heißt für Euch, dass Ihr ca. 30 Minuten vor Stundenbeginn da sein solltet, da wir uns pünktlich zu Stundenbeginn auf dem Reitplatz treffen.

In dieser Reitgruppe ist jeder Reiter für sein Pferd/Pony allein verantwortlich. D.h. wir reiten in einer kleinen Gruppe von 3-6 Reitern in der jeder sein eigenes Pferd/Pony betreut.

In diesem Kurs wird auch der Galopp geübt. Allerdings bietet es sich an, entweder vor oder begleitend zum Kurs einige Einzelförderstunden an der Longe zu nehmen, da dies innerhalb der Stunden kaum möglich, für die Kinder aber sinnvoll ist. 

 

 

 


 

 

 

 

Ponygruppen:

Pferde sind soziale Tiere. Was passt also besser, als die pädagogische Förderung mit dem Reiten zu verbinden? Während die Kinder ihrem Hobby nachgehen und mit allen Sinnen in die Welt der Pferde eintauchen, trainieren wir in allen Gruppen auch unser eigenes Sozialverhalten.

Wie zeigen wir uns in der Gruppe? Wie lösen wir gemeinsam Probleme? Wie kommunizieren wir miteinander, äußern angenehme Kritik oder eigene Wünsche? Die intensive pädagogische Förderung der Kinder ist in jeder Gruppe Bestandteill unseres Angebots. Für Kinder mit Förderbedarf bieten wir Kleinstgruppen an.

 

Unsere Ponygruppen teilen sich in mehreren Leistungsstufen auf.  Wichtig ist uns ein freundlicher Umgang mit den Pferden und Ponys. Dazu gehört, dass wir jedes einzelne Tier erkennen lernen. Jedes Pferd hat seine eigene Persönlichkeit und möchte dementsprechend behandelt werden. Dies den Kindern zu vermitteln ist uns ein großes Anliegen. Kinder in unseren Kursen lernen die sichere Hilfengebung (die zum größten Teil aus unserer Körpersprache besteht) erst vom Boden aus.

Auf dem Pferderücken selbst werden sie in den erste Kursen geführt und finden spielerisch und angstfrei ihr Gleichgewicht. Unsere Reitschüler lernen als erstes die feine Hilfengebung mittels Gewichtshilfen. D.h. Zügel sind bei uns nicht zum "Lenken" da. Deshalb reiten die Kinder zu Beginn mit Halfter und lernen die sanfte Zügelverbindung vom Boden aus. Erst wenn die Kinder sicher auf dem Pferd sitzen und die Zügel vorsichtig einsetzen, dann dürfen sie das erste Mal mit Trense reiten.

Wir bauen unseren Reitunterricht kind- und pferdgerecht und pädagogisch sinnvoll auf. Wir lernen erst einmal sicher im Schritt zu reiten. Wer hier sicher sitzt und mittels Gewichtshilfen sein Pferd anhalten und "lenken" kann, der beginnt mit der nächsten Gangart. Wer bereits im Trab sicher sitzt und eine unabhängige Zügelführung hat, der beginnt mit den ersten Galoppversuchen. Reiten lernen ist ein langer Weg und es gibt keine Abkürzung. Aber die einzelnen Schritte machen Freude, weil wir sie gemeinsam mit unseren Lieblingstieren gehen.

 

 

 

Hippokidz I                 (für Kinder ab 6 Jahre,  Teilnahme mind.  12 Monate)

Hippokidz II                (für Kinder ab 8 Jahre,  Teilnahme mindestens  12 Monate )

Reitkidz                      (für Kinder ab 9 Jahre,  Teilnahme unbegrenzt)

Reitgruppe                  (Reitkurs für fortgeschrittene Kinder und Jugendliche)

 

 

 

 

 

Hippokidz I / Therapeutische Ponygruppe

4 - 8 Kinder, 1- 2 Ponys

Kinder, die mindestens 6 Jahre alt sind, beginnen mit diesem Kurs. Wir erkunden altersgerecht und spielerisch die Pferdewelt. Dieser Kurs dauert 6 Monate und sollte mindestens 2 mal besucht werden.  Kinder die sich in diesem Kurs wohl fühlen, können auch länger bleiben, da immer wieder neue Themen und Inhalte einfließen. In diesem Kurs werden die Kinder vorsichtig und kindgerecht auf die weiterführenden Kurse vorbereitet. Kinder die bereits kleine Führungsverantwortung übernehmen möchten, dürfen dies hier spielerisch ausprobieren, bevor sie in den weiterführenden Hippokidz I-Kurs einsteigen.

Nach vorheriger Absprache und Vorgespräch kann auch jeweils ein Kind mit leichten Verhaltensauffälligkeiten, sozialen Ängsten oder Unsicherheiten hier teilnehmen.

 

 

Hippokidz Ib / Therapeutische Ponygruppe

8 Kinder, 2 Ponys, Stundeneinheit 60 Minuten, pro Halbjahr 15 Einheiten á 60 Minuten.

In diesem Kurs übernehmen die Kinder eigenständig die Führungsverantwortung für das Pony. Sie lernen wie man mit Hilfe der Körpersprache ein Pony lenkt, anhält und führt. Bereits beim Führen werden die Grundlagen für das feine Reiten gelegt. Denn schon hier wird darauf geachtet, dass die Tiere viel durch Körpersprache gelenkt werden.

Dies funktioniert am Boden genauso wie beim Reiten. So lernen die Kinder nicht nur sicheres und unfallverhütendes Führen sondern gleichzeitig die Reiterhilfen. Da sich die Kinder gegenseitig führen, kann das Reitkind sich voll und ganz auf die Pferdebewegung konzentrieren. Leichtes Mitschwingen in der Hüfte, entspanntes Sitzen im Gleichgewicht und das Training der Reitermuskeln kann hier angstfrei und spielerisch eingeübt werden. 

 

 

 


 

Hippokidz II / Therapeutische Ponygruppe

6  - 9 Kinder 2 - 3 Ponys/Pferde, Stundeneinheit 75 Minuten, pro Halbjahr 15 Einheiten á 75 Minuten.

Der Hippokidz II kann von Kindern besucht werden, die den Hippokidz I besucht haben, mindestens 7 Jahre alt sind und die Führprüfung bestanden haben.

Diese Gruppe ist ein absoluter Intensivkurs und jede Stunde beinhaltet wichtige Lerneinheiten. Er ist die Vorbereitung für die Reitgruppe "Reitkidz". Er dauert mindestens 6 Monate, sollte jedoch mehrfach gebucht werden. Wir werden wir uns auf das eigenständige Reiten vorbereiten. Anfangs reiten wir mit Gurt, später mit Sattel. Kursinhalte sind: das Wesen des Pferdes (was heißt es, ein Fluchttier zu sein), wie reite ich ein Pferd auf gesunde Art und Weise, wie führe ich ein Pferd, wie setze ich meine Körpersprache ein, Satteln und Trensen, Einstellen der Steigbügel, Bahnregeln, den Grundsitz im Sattel, einfache Hilfengebungen. Erst führen wir uns gegenseitig, später reiten wir alleine.

Die Erfahrungen haben gezeigt, dass viele Kinder, die von anderen Reitschulen zu uns wechseln, hier sehr gut aufgehoben sind. Denn bei uns sind bereits die Pferde und Ponys in den Anfängergruppen fein geritten und die Kinder lernen in diesem Kurs, wie eine feine Hilfengebung funktioniert. Qualität ist bei uns nicht den fortgeschrittenen Reitern vorbehalten sondern für jeden einzelnen, egal auf welchem Niveau er sich befindet.

 

 

 

 


 

Reitkidz

6-120 Kinder/Jugendliche zwischen 8 - 18 Jahren, 2 Kinder teilen sich ein Pferd/Pony, Stundeneinheit 90 Minuten. Pro Halbjahr 15 Einheiten á 90 Minuten.

Je 2 Kinder teilen sich ein Pony, wobei jedes Kind mindestens 60 Minuten der Zeit am Pferd verbringt. 30 Minuten sind aktive Theorie. Reitkidz-Kurse sind fortlaufend buchbar. Je nach reiterlichem Stand des Einzelnen reiten wir hier Bahnfiguren im Schritt und Trab.  Vertiefung der Hilfengebung, Reiterspiele, Ausritte und kleine Sprünge können Bestandteile dieser Stunden sein.

Die Pferde werden von den Kindern geputzt und gesattelt (natürlich mit Hilfestellung) und nach dem Reiten ebenfalls eigenständig abgesattelt und versorgt.

Die Stunden finden mit 3-6 Ponys/Pferden statt. D.h. bei uns gibt es keine Massenabfertigung und stumpfes hinterher reiten. Wir gehen auf jeden Reiter intensiv ein. Auch hier gilt, alle Reiter reiten auf fein gerittenen und gut ausgebildeten Pferden.

Kinder die sicher im Schritt und Trab reiten können, beginnen mit den ersten Galopperfahrungen. Für die Festigung des Galopps müssen Einzelförderstunden genommen werden. Danach erfolgt der Einstieg in die Reitgruppe.

 

 

 


 

Für alle Kurse gilt:

Wir treffen uns bei jedem Wetter. Theoretische Einheiten sind fester Bestandteil aller Kurse, so dass einige Stunden unter Umständen ausschließlich Theorie enthalten. Wir versuchen, diese Stunden in die Regentage zu verlegen, dies ist aber nicht immer möglich. Die Kinder lernen in allen Gruppen, sich gegenseitig zu helfen und übernehmen Verantwortung füreinander. Durch die vielfältigen Lernmöglichkeiten die durch das eigenständige Ausprobieren und Zuschauen gegeben sind, bekommen die Kinder den Raum für ihren individuellen Lernweg.

 


 

Kursgebühren:
Die Kurse sind  pro Kurs (also halbjährlich) im Voraus zu bezahlen. Ratenzahlung ist auf Wunsch möglich. Jeder Kurs besteht aus 15 Einheiten.
                                                                               
 
Bitte bedenken Sie bei den Preisen, dass bei uns keine Massenabfertigung stattfindet. Unsere Tiere liegen uns am Herzen und werden nur für einige Stunden pro Woche sorgsam eingesetzt und regelmäßig geschult. Die Betreuung Ihres Kindes erfolgt durch mich persönlich. Durch meine Ausbildungen zur Heilpraktikerin und Reittherapeutin mit Zusatzqualifikation als Hippolini-Reitlehrein, ist es mir möglich, auf jedes Kind einzugehen und es in seinen individuellen Stärken mental und körperlich zu unterstützen und zu fördern. Die Reitstunden sind weiterhin pädagogisch wertvoll aufgebaut, damit das Sozialverhalten gefördert wird. Bei uns zahlen Sie zudem keine Aufnahmegebühr und müssen keinem Verein beitreten. Somit fallen auch keine Vereinskosten und Arbeitsstunden an.
 
 
 
 
 
 

 

 

 
Warum teilen sich die Kinder in den Reitgruppen ein Pferd/Pony?

Das hat mehrere Gründe:

  1. Soziales Miteinander fördern

das soziale Miteinander ist uns wichtig.  Im normalen Reitbetrieb ist jeder Reiter mehr oder weniger ein Einzelkämpfer. Da wir uns gemeinsam um ein Pferd kümmern, fördern wir das soziale Miteinander. Die Kinder lernen dadurch, gemeinsam Probleme zu lösen, Absprachen zu treffen, Kritik zu üben und anzunehmen, sich gegenseitig zu helfen und Hilfe anzunehmen.

  1. Lernen am Modell

Wir  bieten wir den Kindern durch die Möglichkeit des Beobachtens ein erweitertes Spektrum an Lernmöglichkeiten.

Modelllernen ist die von Albert Bandura eingeführte Bezeichnung für einen kognitiven Lernprozess. Durch Beobachten eines Verhaltens eignet sich der Beobachter neue Verhaltensweisen an oder verändert schon bestehende Verhaltensmuster.

Durch das Lernen am Modell ist der Mensch nicht nur in der Lage, sich komplexe soziale Handlungen anzueignen, sondern auch  die konkrete Ausführung einer motorischen Handlung. Da sich der Reiter auf dem Pferd nicht selbst sehen kann, hat er die Möglichkeit an seinem Partner-Reiter zu sehen, wie sieht eigentlich "gerade sitzen" oder eine komplexere Handlung wie das Reiten einer Hufschlagfigur aus.

  1. Rangordnungsfragen

das Pferd ist ein Herdentier. Es liegt in seiner Natur, dass es die Rangordnung abfragt. Ein Reitanfänger wäre hiermit überfordert. Deswegen wird jeder Anfänger erst einmal durch mich begleitet. Später kümmern sich mehrere Kinder um ein Pony und können sich gegenseitig Tipps und Hilfestellung geben, damit kein Kind überfordert und entmutigt wird.

  1. Pausenzeiten fördern die Aufmerksamkeit und vermindern die Unfallgefahr

Reiten ist ein Ausdauersport und Koordinationstraining in einem. Auch eine gewisse Muskelkraft muß erst einmal aufgebaut werden. Weiterhin ist es wichtig, schnell reagieren zu können. Hierfür muss der Reiter also durchgehend konzentriert und aufmerksam sein. Durch das Reiten der Hufschlagfiguren wird das Raum-Lage-Gefühl stark angesprochen.

Das Reiten fordert also den ganzen Menschen und alle großen Organsysteme. Da Kinder ein anderes Zeitempfinden haben und sich nicht über den gleichen Zeitraum wie Erwachsene konzentrieren können, bieten wir durch das abwechselnde Reiten die Möglichkeiten sich zu entspannen, um dann wieder voll konzentriert auf dem Pferd zu sein.

  1. Wissensfestigung durch aktive Theorie

Kinder die keine Pause benötigen, passen auf ihre jeweiligen Reitpartner auf. Sie werden ermutigt sich gegenseitig zu helfen. So hat das Pausenkind die Möglichkeit, Reitfehler zu sehen und freundlich formuliert dem Reitkind mitzuteilen. Pausenkinder bekommen z.B. die Aufgabe darauf zu achten, dass das Reitkind seine Absätze nicht zu sehr hoch zieht oder nach unten drückt. Desweiteren können sie beobachten was bestimmte Verhaltensweisen des Reiters beim Pferd auslöst. (Z.B. ein verspanntes Pferd, welches sich entspannt, wenn das Reitkind nicht so sehr am Zügel zieht). Dadurch erweitert sich die Wahrnehmung der Kinder und sie festigen ihr Wissen.

  1. Motivation und Lob

Kinder die Schwierigkeiten mit bestimmten Situationen haben, können durch das Beobachten Ihrer Reitpartner erleben, wie diese die gleiche Aufgabe meistern. Dies motiviert, es selbst noch einmal auszuprobieren. Kinder die eine Aufgabe gut meistern, können Tipps geben. Hierdurch entsteht ein gemeinsamer Austausch, der ein Lob für das Reitkind beinhaltet, weil es eine Aufgabe gut gemeistert hat. Gleichzeitig fördert dies wieder die soziale Komponente und die Kinder stellen fest, dass jeder andere Fähigkeiten besitzt und sie sich untereinander helfen können.

 


In den Kursen möchten wir miteinander Freude haben. Miteinander heißt nicht nur Mensch/Pferd sondern insbesondere auch Mensch/Mensch. Deshalb ist es wichtig, auftretende Probleme in der Gruppe möglichst sofort zu klären. Nur so kann sich jedes Kind auf den Stundeninhalt konzentrieren. Das Reiten tritt in diesem Fall in den Hintergrund.

Es ist uns ein großes Anliegen, dass wir nicht stumpf ein Konzept verfolgen sondern immer wieder auf die Gruppe und einzelnen Wünsche eingehen. Dies ist in einer Gruppe natürlich nicht immer möglich. Deshalb gehört es ebenso dazu Kompromisse zu schließen, auf bestimmte Wünsche zu verzichten oder sogar unliebsame Aufgaben zu absolvieren.

Es gibt natürlich auch Regeln die eingehalten werden müssen (schon allein aus Sicherheitsgründen). Diese werden vorher mit den Kindern besprochen und gemeinsam befolgt.

Sollte Ihr Kind über mehrere Stunden hinweg unzufrieden sein, dann sprechen Sie uns bitte schnellstmöglich an. Damit wird klären können, wo die Schwierigkeiten liegen und darauf eingehen können. Wir freuen uns, wenn Sie Ihr Kind ermutigen mit uns über seine Sorgen und Gedanken zu sprechen. Wir nehmen diese ernst und versuchen immer eine Lösung zu finden.

Ein achtsamer Umgang ist uns wichtig und Voraussetzung für eine fröhliche Stunde.

 

 

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