„Mehr als jede Kunst ist die hippische mit den Weisheiten des Lebens verbunden.

So wie der Reiter nur durch körperliches und geistiges Gleichgewicht erfolgreich sein wird,
 geradeso braucht der Mensch dieses Gleichgewicht in seelischer, ganz besonders in charakterlicher Hinsicht,um sich im Leben durchzusetzen."

 (Alois Podhaisky - Leiter der spanischen Reitschule in Wien, 1965)

 



Ein paar Worte vorab zu unseren Veranstaltungen:

Wir möchten Menschen den Umgang mit dem Pferd näher bringen und einen Ort des Miteinanders schaffen. Dafür benötigen wir einen Umgangsrahmen, der für Pferd und Mensch angenehm ist. Pferde sind Fluchttiere und mögen es ruhig. 

Das heißt nicht, dass wir durch die Gegend schleichen, bedeutet aber, dass wir schon den jüngsten Pferdefans nahebringen, wie wichtig diese ruhige Umgebung ist. Die Nähe zu den Tieren, die äußere und dadurch auch innere Ruhe öffnet den Raum für tiefe Begegnungen. 

Ein(e) echte(r) Horse(wo)man scheint die Gedanken des Pferdes lesen zu können. Und ein wahrer Pferdefairsteher lernt genau dies auf unserem Hof mit unseren geduldigen Tieren. Da sich Pferde mit kleinsten Zeichen äußern, benötigen wir den ruhigen Rahmen um diese Zeichen wahr zu nehmen. 


Es ist kaum zu glauben wie gut schon kleinste Kinder in ihrer Beobachtungsgabe sind. Wie schade wäre es, dieses Können nicht zu aktiverien und zu festigen? 


Selbstverständlich wird bei und auch  mit den Pferden gelacht und auch einmal etwas wilder gespielt. Dennoch ist es wichtig, vorab zu wissen, dass unser Pferdehof kein Kinderspielplatz ist. Geschrei und Toberei ist für die Tiere unangenehm und für uns Menschen meist ebenfalls. In der Ruhe und den tiefen Begegnungen liegt der Zauber der Freundschaft und wir sind dankbar für glückliche Momente, lachende Herzen und strahlende Gesichter die hierdurch entstehen.


Reitunterricht findet ausschließlich in Einzelbetreuung statt. In den Kursen wird auch geritten, allerdings nicht als Hauptbestandteil.


Folgende Kurse/Veranstaltungen sind für Kinder ab 6 Jahren buchbar:

  • ab 06.09.2022  Pferde- und Reiten für Kinder ab 9 Jahre mit Reiterfahrung (Dienstags von 16:00  17:30 Uhr)  
  • ab 12.09.2022  Ponyzeit für Kinder ab 5 Jahre ohne Begleitperson (Montags von 16:15 - 17:15 Uhr)
  • ab 14.09.2022  Hippokidz I/II für Kinder ab 6 Jahre ohne Begleitperson (Mittwochs von 15:30 - 17 Uhr)
  • ab 14.09.2022 Pferdepatenzeit für Kinder ab 6 Jahre ohne Begleitperson (inkl. Kurs von 15 - 18 Uhr)


Die einzelnen Beschreibungen finden Sie untenstehend




Unser neues Konzept auf dem Kastanienhof:


In unserer kleinen Reitschule sind wir schon immer darauf bedacht gewesen, das Lebewesen Pferd in seiner Gesamtheit zu betrachten. Pferde sind für uns nicht nur Reittiere, sie sind Erzieher, Freunde, Seelentröster und echte Freunde. 

So manches Problem und so mancher Kummer gerät in Vergessenheit, wenn wir das plüschig weiche Fell kraulen und das zufriedene Brummeln eines Ponys hören. Wahre Freundschaft entsteht durch einen guten Umgang und Vertrauen. Diese Grundsteine möchten wir gemeinsam erarbeiten. Deshalb bieten wir neben unseren regulären Reitgruppen noch ein ganz besonderes Special an. Eine Ponypatenschaft in Verbindung mit der Reitgruppe.

Kinder/Jugendliche dürfen nach/vor der regulären Reitgruppe Zeit auf unserem Hof verbringen. In dieser Zeit kümmern wir uns um unsere Ponys/Pferde, aber wir erledigen auch sämtliche anderen Arbeiten, die für einen Pferdebesitzer anfallen. Wir werden in dieser Zeit Pflegearbeiten übernehmen, einfach so mit unseren Tieren Zeit verbringen, Einblicke in die Bodenarbeit erhalten und sie ggf. selbst erlernen. Eben einfach alles erleben, was neben dem Reiten für einen Pferdebesitzer noch dazu gehört.

Entsprechend werden wir immer wieder verschiedenste Termine in diesen Zeitraum legen, bei denen die Ponypaten die Verantwortung für Ihr Patentier übernehmen. So lernen  unsere Ponypaten ganz nebenbei, was es heißt für ein Pferd verantwortlich zu sein. Oder mit unseren Tieren kleine Vorführungen einüben um vielleicht ein kleines Sommer- oder Weihnachtsfest mit ihnen zu gestalten. Frei nach dem Motto:"alles kann, nichts muss."

Da wir nicht nur Tiere und Menschen verbinden möchten sondern auch die Teamfähigkeit und das soziale Miteinander innerhalb einer Gruppe, wird es immer 2 Paten für ein Pferd/Pony geben. Schnell lernen die Kinder dabei, wie wertvoll es sein kann, sich die Verantwortung zu teilen oder gemeinsam für das geliebte Pony zu schwärmen. Natürlich sorgen wir dafür, dass jedes Kind innerhalb der Patenzeit auf unserem Hof ausreichend Zeit mit seinem Tier auch für sich verbringen kann. 

Eine Ponypatenschaft hat zudem den Vorteil, dass alle Paten vorrangig bei allen Veranstaltungen behandelt werden. Als Pate erfahren Sie als erstes von neuen Kursen und Veranstaltungen und Ihre Anmeldung wird vorrangig behandelt.

Unser erster Ponypatentag ist geplant für Mittwochs von 15 - 18 Uhr.  Innerhalb dieser Zeitspanne findet auch die Ponygruppe statt. Während die regulären Pony- bzw. Reitgruppenkinder von 15:30 - 17 Uhr von uns betreut werden, verbringen die Paten weitere Zeit auf dem Hof und wir entscheiden gemeinsam, was wir unternehmen.  Für eine Ponypatenschaft muß das Patenkind die Schulreife erreicht haben (also ab Einschulung in die erste Klasse).

Eine Ponypatenschaft ist möglich ab 500 Euro pro Jahr, Zahlbar vorab. Mit Übernahme der Patenschaft ist die Anmeldung für die Ponygruppe Mittwochs möglich.  Der Kursplatz kann entweder für ein halbes Jahr (Schulhalbjahr begleitend) oder das gesamte Jahr gebucht werden. Alle Kurse beinhalten 17 Termine, die in der Regel außerhalb der Schulferien stattfinden (einzelne Ausnahmen sind möglich). Pro Jahr sind das dann insgesamt 34 Termine mit jeweils 3 Stunden Zeit auf unserem Hof und bei den Ponys. 


  1. Ein Halbjahreskurs kostet 515,00 Euro, das sind 30 Euro pro Nachmittag.
  2. Die Kurstage stehen bereits für ein halbes Jahr im Voraus fest, so dass Sie hier gut planen können.
  3. Für Ihre Ponypatenschaft erhalten Sie selbstverständlich eine Patenurkunde.

 

Wer ausschließlich den Reitkurs/Ponykurs buchen möchte, kann dies selbstverständlich ebenfalls. Ein Ponykurs dauert 90 Minuten, von 15:30 Uhr - 17 Uhr. Die Kurskosten betragen pro Termin 35 Euro pro Teilnehmer. Auch hier gilt, der Kurs ist ausschließlich halbjährlich buchbar.

Bei ausschließlicher Buchung eines Kurses, besteht kein Anspruch auf einen Platz in einem Folgekurs. Da dieser Anspruch unseren Pferdepaten vorbehalten ist.  

Hier noch einmal die Vorteile einer Pony- bzw. Pferdepatenschaft gegenüber der regulären Teilnahme an der Reitgruppe:





Bei Buchung des Kurses bis zum 30.06.2022, erhalten Sie einen Sonderpreis:

Sie zahlen für den ersten Halbjahreskurs nur 515 (*) statt 595 Euro!

* Der Preis bezieht sich auf die Einmalzahlung. 



Und hier sind die Termine des ersten Jahres (Kursinhalte siehe unten):

Sie haben die Möglichkeit, den Kurs für ein schulbegleitendes Jahr (22/23) zu buchen oder als Halbjahreskurs

- Bitte beachten Sie, dass Sie im Falle der Buchung von 2 Kursen eventuell ein Monatsrate doppelt zahlen, da sich die monatlichen Ratenzahlungen überschneiden können.


Mittwochs:

  1. für Paten von 15 - 18 Uhr 
  2. für reguläre Ponykinder von 15:30 - 17 Uhr

                   Kurshalbjahr 1:

September:     14. / 21. / 28.

Oktober:         05. / 12. 

November:      02. / 09. / 16. / 23. / 30.

Dezember:      07. / 14. / 21. 

Januar:            11./ 18. / 25. 

Februar:          01. 


Kurshalbjahr 2:

Februar:          08. / 15. / 22.

März:             01. / 08. / 15. / 22.

April:             12. / 19. / 26.

Mai:             03. / 10. / 24. / 31.

Juni:             07. /14. / 21.

 



Anmeldungen sind ab sofort möglich


Hippokidz I/II für Kinder zwischen 6 - 11 Jahre


In diesem Kurs mischen wir unsere aktuellen Hippokidz I - Kinder mit neuen Gesichtern. Unsere "alten Hasen" können bereits ein Pony führen und es im Schritt anhalten und im Slalom lenken. Während unsere neuen Hippokidz-I- Kinder dies in diesem Kurs lernen, werden die Kinder, die diese Grundlagen bereits beherrschen, schwierigere Führaufgaben lernen und das eigenständige Zügelhalten und Reiten weiter ausbauen. Wer bereits gut mit dem Gurt reiten kann wird nun auf ein Reitpad umsteigen. Hier gibt es keine festen Griffe mehr zum Festhalten, die Kinder müssen hier bereits gut im Gleichgewicht sitzen.
Der Kurs ist geeignet für Einsteiger, aber auch für Kinder die bereits Reiterfahrung besitzen.Wir beginnen mit dem Führen. Führen heißt nicht, dass Pferd am kurzen Strick von A nach B zu ziehen, sondern es mittels Körpersprache freundlich aber direkt zu "lenken". 


Wir unterscheiden uns von der ein oder anderen Kinderreitschule, dadurch, dass wir unsere Reiter erst eigenständig reiten lassen, wenn sie dies mental und körperlich gut umsetzen können und lassen bei den Grundlagen größte Sorgfalt walten. 
Freies Reiten ist also nur möglich, wenn Reiter im Gleichgewicht auf dem Pferderücken sitzen können und sich weder am Zügel noch mit den Schenkeln festklammern müssen. Erst wenn dieses Können vorhanden ist, dann geht es an das eigenständige Lenken. Lenken heißt bei uns, dass wir den Kindern (altersentsprechend) bereits erklären, dass wir nicht nur rechts oder links am Zügel ziehen. 


Da die Kinder bereits durch die Führübungen Kontrolle über ihre Körperhaltung beim Losgehen, Wenden oder Anhalten entwickelt haben, können sie dies nun auch vom Pferderücken aus mehr und mehr einsetzen. So erfahren sie von Beginn an die Wirkung der einzelnen Hilfengebungen.


Feines Reiten ist die Devise. Für uns der einzige Weg, wie wir mit unseren Freunden, den Pferden, umgehen können. - Freunde sein, - das heißt bei uns, dass wir in unseren Kursen allen Reitern die feine Kommunikation miteinander vermitteln. Es ist wichtig unsere Tiere "lesen" zu können. Ein Pferd das beim Reiten buckelt, ist ein Pferd, welches lange nicht gesehen und gehört wurde. 


Pferde als sehr friedliebende Tiere haben in diesem Fall meistens schon lange vorher signalisiert, dass irgendetwas nicht stimmt oder nicht für sie passt. - Eine gerunzelte Nüster, verspannte Muskulatur an bestimmten Stellen, spannige Schritte, verändertes Verhaltensmuster, leichtes Zögern usw. sind meisten Vorboten. - Wenn der Reiter diese Vorboten sieht und erkennt, dann kann er reagieren und sein Pferd in seiner Emotion abholen. Es wird sich uns gerne anschließen und Vertrauen zum Reiter entwickeln. So entsteht über dieses gegenseitige Vertrauen echte Freundschaft. (Natürlich kann sich ein Pferd auch erschrecken oder aus lauter Übermut einen Galoppsprung oder Schritt zur Seite springen. - Aber dies ist für jeden Reiter der im Gleichgewicht sitzt, in der Regel einfach zu sitzen).


Reiten ist dann am schönsten, wenn es allen Seiten Freude bereitet und vor allen Dingen für alle Beteiligten angstfrei geschieht. Wenn wir diesen Punkt errreicht haben, wird unser Pferd zum allerbesten Reitlehrer. Es wird uns mit seinen Reaktionen zeigen, ob die Hilfengebung für die gewünschte Übung richtig oder falsch war.  Unser Pferd wird z.B. wird immer langsamer und träger in seinen Reaktionen, wenn sein Reiter seine Grundstabilität nicht hält. Erst wenn die Spannung im Reiterrumpf wieder vorhanden ist, reagieren die Tiere wieder fein auf die Hilfen. So übertragen wir die Kommunikation vom Boden auf den Pferderücken.


Unsere "Reitstunden" sind immer ein Gemisch aus der Kommunikation am Boden und vom Pferderücken. Erst mit Gurt und Haltegriffen, dann mit Reitpad und schließlich dann im Sattel. Feines, angstfreies Reiten ist unser reiterliches Ziel. Das Lebewesen Pferd zu verstehen und am Boden mit ihm umzugehen ist hierbei unsere wichtigste Grundlage. Gemeinsames "Spielen" am Boden mittels Zirkuslektionen, Freiarbeit und Langseilarbeit fördern unsere Freundschaft und die Bindung. 
Unsere Kurse sind somit angepasst an ein echtes Pferdebesitzerleben. Denn in jedem Pferdeleben gibt es Phasen, in denen das Tier nicht geritten werden kann. Sei es aufgrund von Krankheit, Zeitmangel oder Alter. Dann werden die Übungen am Boden noch wichtiger. Hier haben Pferde und Menschen meistens nicht nur große Freude, nein, wir können am Boden die Muskulatur unserer Pferde erhalten oder aufbauen um sie auch in reitfreien Phasen gesund zu erhalten.




Pferde und Reiten - ein Kurs für Kinder und Jugendliche die bereits ein Pferd eigenständig in Schritt, Trab und Galopp reiten können (oder zumindest bereits mit dem freien Galopp begonnen haben).

Einstieg möglich für alle Kinder die bereits eigenständig reiten können und mindestens 9 Jahre alt sind


In diesem Kurs treffen wir uns für 90 Minuten und bereiten gemeinsam die Pferde für die Reit- oder Bodenarbeitsstunde vor. Denn neben der reiterlichen Ausbildung werden wir hier auch einzelne Zirkuslektionen und Freiarbeitseinheiten oder die Arbeit am Leitseil einbauen. 

Jede Reit- bzw. Bodenarbeitsstunde dauert 45 Minuten, jedoch kann sich die Zeit verlängern. 

Wir werden neben der klassischen Reitausbildung natürlich in gewohnter Weise Sitzschulung einbauen, aber auch ohne Sattel und mit Halsring reiten.

Die Pflege von Weide/Paddock gehört genauso zum Stundeninhalt wie das Kuscheln, Reiten und theoretische Inhalte.


Termine: Dienstags von 16:00 Uhr - 17:30 Uhr (90 Minuten)

Die reine Reit- bzw. Bodenarbeitszeit beträgt regulär 45 Min. (Kann sich jedoch situationsbedingt verlängern). Das gemeinsame Vor- und Nachbereiten der Pferde gehört zum Stundeninhalt, ebenso Theorie und Pflege. 

 

Kursgebühr und Zahlungsweise:

O 595 Euro Überweisung bis zum 01.09.2022

O Ratenzahlung 

         5 Raten a´122 Euro Überweisung 

         zum 01.09.22 / 01.10.22 / 01.11.22 / 01.12.22 / 01.01.23 

 

Termine:

September:     06. / 20. / 27.

Oktober:         11. 

November:      01. / 08. / 15. / 22. / 29.

Dezember:      06. / 13. / 20. 

Januar:           10. / 17. / 24. / 31.  

Februar:          07.








 

 

Ponygruppen:

Pferde sind soziale Tiere. Was passt also besser, als die pädagogische Förderung mit dem Reiten zu verbinden? Während die Kinder ihrem Hobby nachgehen und mit allen Sinnen in die Welt der Pferde eintauchen, trainieren wir in allen Gruppen auch unser eigenes Sozialverhalten. 

Wie zeigen wir uns in der Gruppe? Wie lösen wir gemeinsam Probleme? Wie kommunizieren wir miteinander, äußern angenehme Kritik oder eigene Wünsche? Die intensive pädagogische Förderung der Kinder ist in jeder Gruppe Bestandteill unseres Angebots. Für Kinder mit Förderbedarf bieten wir Kleinstgruppen an.

Unsere Ponygruppen teilen sich in mehreren Leistungsstufen auf.  Wichtig ist uns ein freundlicher Umgang mit den Pferden und Ponys. Dazu gehört, dass wir jedes einzelne Tier erkennen lernen. Jedes Pferd hat seine eigene Persönlichkeit und möchte dementsprechend behandelt werden. Dies den Kindern zu vermitteln ist uns ein großes Anliegen. Kinder in unseren Kursen lernen die sichere Hilfengebung (die zum größten Teil aus unserer Körpersprache besteht) erst vom Boden aus. 

Auf dem Pferderücken selbst werden sie in den erste Kursen geführt und finden spielerisch und angstfrei ihr Gleichgewicht. Unsere Reitschüler lernen als erstes die feine Hilfengebung mittels Gewichtshilfen. D.h. Zügel sind bei uns nicht zum "Lenken" da. Deshalb reiten die Kinder zu Beginn mit Halfter und lernen die sanfte Zügelverbindung vom Boden aus. Erst wenn die Kinder sicher auf dem Pferd sitzen und die Zügel vorsichtig einsetzen, dann dürfen sie das erste Mal mit Trense reiten.

Wir bauen unseren Reitunterricht kind- und pferdgerecht und pädagogisch sinnvoll auf. Wir lernen erst einmal sicher im Schritt zu reiten. Wer hier sicher sitzt und mittels Gewichtshilfen sein Pferd anhalten und "lenken" kann, der beginnt mit der nächsten Gangart. Wer bereits im Trab sicher sitzt und eine unabhängige Zügelführung hat, der beginnt mit den ersten Galoppversuchen. Reiten lernen ist ein langer Weg und es gibt keine Abkürzung. Aber die einzelnen Schritte machen Freude, weil wir sie gemeinsam mit unseren Lieblingstieren gehen. 

 

 

 


 

 

 


 


 


 

 

 


 


 

 

 

 



 

Für alle Kurse gilt:

Wir treffen uns bei jedem Wetter. Theoretische Einheiten sind fester Bestandteil aller Kurse, so dass einige Stunden unter Umständen ausschließlich Theorie enthalten. Wir versuchen, diese Stunden in die Regentage zu verlegen, dies ist aber nicht immer möglich. Die Kinder lernen in allen Gruppen, sich gegenseitig zu helfen und übernehmen Verantwortung füreinander. Durch die vielfältigen Lernmöglichkeiten die durch das eigenständige Ausprobieren und Zuschauen gegeben sind, bekommen die Kinder den Raum für ihren individuellen Lernweg.

 


 

                                                                             
 
Bitte bedenken Sie bei den Preisen, dass bei uns keine Massenabfertigung stattfindet. Unsere Tiere liegen uns am Herzen und werden nur für einige Stunden pro Woche sorgsam eingesetzt und regelmäßig geschult. Die Betreuung Ihres Kindes erfolgt durch mich persönlich. Durch meine Ausbildungen zur Heilpraktikerin und Reittherapeutin mit Zusatzqualifikation als Hippolini-Reitlehrein, ist es mir möglich, auf jedes Kind einzugehen und es in seinen individuellen Stärken mental und körperlich zu unterstützen und zu fördern. Die Reitstunden sind weiterhin pädagogisch wertvoll aufgebaut, damit das Sozialverhalten gefördert wird. Bei uns zahlen Sie zudem keine Aufnahmegebühr und müssen keinem Verein beitreten. Somit fallen auch keine Vereinskosten und Arbeitsstunden an.
 
 
 
 
 
 

 

 

 
Warum teilen sich die Kinder in den Reitgruppen ein Pferd/Pony?

Das hat mehrere Gründe:

  1. Soziales Miteinander fördern

das soziale Miteinander ist uns wichtig.  Im normalen Reitbetrieb ist jeder Reiter mehr oder weniger ein Einzelkämpfer. Da wir uns gemeinsam um ein Pferd kümmern, fördern wir das soziale Miteinander. Die Kinder lernen dadurch, gemeinsam Probleme zu lösen, Absprachen zu treffen, Kritik zu üben und anzunehmen, sich gegenseitig zu helfen und Hilfe anzunehmen.

  1. Lernen am Modell

Wir  bieten wir den Kindern durch die Möglichkeit des Beobachtens ein erweitertes Spektrum an Lernmöglichkeiten.

Modelllernen ist die von Albert Bandura eingeführte Bezeichnung für einen kognitiven Lernprozess. Durch Beobachten eines Verhaltens eignet sich der Beobachter neue Verhaltensweisen an oder verändert schon bestehende Verhaltensmuster.

Durch das Lernen am Modell ist der Mensch nicht nur in der Lage, sich komplexe soziale Handlungen anzueignen, sondern auch  die konkrete Ausführung einer motorischen Handlung. Da sich der Reiter auf dem Pferd nicht selbst sehen kann, hat er die Möglichkeit an seinem Partner-Reiter zu sehen, wie sieht eigentlich "gerade sitzen" oder eine komplexere Handlung wie das Reiten einer Hufschlagfigur aus.

  1. Rangordnungsfragen

das Pferd ist ein Herdentier. Es liegt in seiner Natur, dass es die Rangordnung abfragt. Ein Reitanfänger wäre hiermit überfordert. Deswegen wird jeder Anfänger erst einmal durch mich begleitet. Später kümmern sich mehrere Kinder um ein Pony und können sich gegenseitig Tipps und Hilfestellung geben, damit kein Kind überfordert und entmutigt wird.

  1. Pausenzeiten fördern die Aufmerksamkeit und vermindern die Unfallgefahr

Reiten ist ein Ausdauersport und Koordinationstraining in einem. Auch eine gewisse Muskelkraft muß erst einmal aufgebaut werden. Weiterhin ist es wichtig, schnell reagieren zu können. Hierfür muss der Reiter also durchgehend konzentriert und aufmerksam sein. Durch das Reiten der Hufschlagfiguren wird das Raum-Lage-Gefühl stark angesprochen.

Das Reiten fordert also den ganzen Menschen und alle großen Organsysteme. Da Kinder ein anderes Zeitempfinden haben und sich nicht über den gleichen Zeitraum wie Erwachsene konzentrieren können, bieten wir durch das abwechselnde Reiten die Möglichkeiten sich zu entspannen, um dann wieder voll konzentriert auf dem Pferd zu sein.

  1. Wissensfestigung durch aktive Theorie 

Kinder die keine Pause benötigen, passen auf ihre jeweiligen Reitpartner auf. Sie werden ermutigt sich gegenseitig zu helfen. So hat das Pausenkind die Möglichkeit, Reitfehler zu sehen und freundlich formuliert dem Reitkind mitzuteilen. Pausenkinder bekommen z.B. die Aufgabe darauf zu achten, dass das Reitkind seine Absätze nicht zu sehr hoch zieht oder nach unten drückt. Desweiteren können sie beobachten was bestimmte Verhaltensweisen des Reiters beim Pferd auslöst. (Z.B. ein verspanntes Pferd, welches sich entspannt, wenn das Reitkind nicht so sehr am Zügel zieht). Dadurch erweitert sich die Wahrnehmung der Kinder und sie festigen ihr Wissen.

  1. Motivation und Lob

Kinder die Schwierigkeiten mit bestimmten Situationen haben, können durch das Beobachten Ihrer Reitpartner erleben, wie diese die gleiche Aufgabe meistern. Dies motiviert, es selbst noch einmal auszuprobieren. Kinder die eine Aufgabe gut meistern, können Tipps geben. Hierdurch entsteht ein gemeinsamer Austausch, der ein Lob für das Reitkind beinhaltet, weil es eine Aufgabe gut gemeistert hat. Gleichzeitig fördert dies wieder die soziale Komponente und die Kinder stellen fest, dass jeder andere Fähigkeiten besitzt und sie sich untereinander helfen können.

 


In den Kursen möchten wir miteinander Freude haben. Miteinander heißt nicht nur Mensch/Pferd sondern insbesondere auch Mensch/Mensch. Deshalb ist es wichtig, auftretende Probleme in der Gruppe möglichst sofort zu klären. Nur so kann sich jedes Kind auf den Stundeninhalt konzentrieren. Das Reiten tritt in diesem Fall in den Hintergrund.

Es ist uns ein großes Anliegen, dass wir nicht stumpf ein Konzept verfolgen sondern immer wieder auf die Gruppe und einzelnen Wünsche eingehen. Dies ist in einer Gruppe natürlich nicht immer möglich. Deshalb gehört es ebenso dazu Kompromisse zu schließen, auf bestimmte Wünsche zu verzichten oder sogar unliebsame Aufgaben zu absolvieren.

Es gibt natürlich auch Regeln die eingehalten werden müssen (schon allein aus Sicherheitsgründen). Diese werden vorher mit den Kindern besprochen und gemeinsam befolgt.

Sollte Ihr Kind über mehrere Stunden hinweg unzufrieden sein, dann sprechen Sie uns bitte schnellstmöglich an. Damit wird klären können, wo die Schwierigkeiten liegen und darauf eingehen können. Wir freuen uns, wenn Sie Ihr Kind ermutigen mit uns über seine Sorgen und Gedanken zu sprechen. Wir nehmen diese ernst und versuchen immer eine Lösung zu finden.

Ein achtsamer Umgang ist uns wichtig und Voraussetzung für eine fröhliche Stunde.

 

 

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