Reitlehrer(in) / Reitpädagoge(in) gesucht:

Hallo,
ich suche eine liebevolle und zuverlässige Reitlehrerin/Reitpädagogin für meine Ponygruppen in Langenhagen. Angelehnt an das Hippolini-Konzept bieten wir einen kind- und pferdegerechten Einstieg in die Reiterwelt. 
Faires und feines Reiten ist unser Ziel, dabei achten wir darauf, dass die Kinder fröhlich, entspannt und spielerisch gefördert werden.
In den weiteren Reitgruppen spannen wir den Bogen in die "ernsthafte" Reiterei in der wir die Grundlagen für feines Reiten festigen und erweitern. Unsere Pony- und Reitgruppen bestehen aus Kleingruppen, so dass ernsthaft individuell gefördert werden kann. 
 
Wenn Du Lust auf eigenständiges Arbeiten hast, geduldig und ideenreich bist, dann bist Du bei uns genau richtig. Der feine Umgang miteinander und den Pferden zeichnet unsere Arbeitsweise aus.
 
Wir freuen uns über neue Teammitglieder und helfen natürlich beim "Eingewöhnen" in unser Team. 
 
Du solltest auf jeden Fall eine Reitlehrerhaftpflichtversicherung haben und freiberuflich für uns arbeiten können. Den jeweiligen Stundenlohn besprechen wir natürlich persönlich.
 
Momentan suche ich für 1-2 Tage pro Woche nachmittags für jeweils ca. 2 Stunden. 
Es handelt sich um langfristig geplante Stunden (Halbjahreskurse), welche auch bei Regenwetter stattfinden - dann wäre Deine Aufgabe die theoretische Unterweisung der Kinder. Du kannst also halbjährlich im Voraus fest planen.
Unsere Pferde leben in einem Offenstall in Langenhagen und wir freuen uns auf Unterstützung. 
 
Für alles weitere melde Dich gerne und lerne uns persönlich kennen.

 


Wir suchen einen Stall / Wiese / Anlage, Hof, ...

 

Liebe Leser,

der ein oder andere hat uns bereits kennengelernt und weiß, mit wieviel Energie, Liebe und Mühe wir unseren jetzigen Stall in jahrelanger Arbeit wieder hergerichtet haben. Wir alle fühlen uns hier unglaublich wohl und wir hoffen, dass auch Sie diese Ruhe und ein Stück Wohlgefühl von Ihrem Besuch bei uns mitnehmen können.

Aufgrund einiger Veränderungen sind wir nun auf der Suche nach einem neuen Gelände für uns. Unseren jetzigen Stall werden wir wie gewohnt weiter führen, da unser Herz daran hängt. Dennoch sind wir auf der Suche nach einem Platz an dem wir etwas mehr Komfort für Menschen nutzen dürfen. Z.B. fließend Wasser, Strom, die Möglichkeit überdacht zu Putzen z.B. Für unsere Pferde benötigen wir einen Offenstall und ausreichend große Wiesenflächen. Eventuell würde auch ein Stalltrakt mit Boxen in Frage kommen, wenn diese groß genug sind oder der Stall umgebaut werden könnte. 

Wir benötigen ausserdem einen Reitplatz (oder die Möglichkeit eine Wiese hierfür zu nutzen) an dem wir ungestört arbeiten können, da ich hauptsächlich traumatherapeutisch arbeite. Auch für meine Reitschüler und die Kinderreitgruppen möchte ich ein persönliches, ruhiges und vertrauensvolles Umfeld aufrecht erhalten. Zudem befindet sich ein gemeinnütziger Verein in Gründung, welcher ebenfalls auf dem neuen Gelände sein Zuhause finden soll. - Wir suchen also wirklich langfristig.

Aktuell stelle ich  mir einen Platz für ca. 10 Tiere vor (gerne auch Anlagen mit mehr Platz anbieten). Auch unsere 3 Hunde, die uns therapeutisch unterstützen sollten mitkommen dürfen.

Wenn die Möglichkeit einer Hallennutzung besteht (oder die Möglichkeit eine solche zu errichten) wäre dies optimal. Unser Betrieb läuft in ruhiger und freundlicher Atmosphäre.

Wir sind für alle Vorschläge, Perspektiven, Ideen und Kooperationen für Pacht, Teilpacht oder Kauf offen und wissen um die Arbeit, die ein eigener Stall mit sich bringt.
 
 
Kleiner Nachtrag:
Bitte keine Anfragen, ob wir für unser jetziges Gelände Nachpächter suchen. Da wir sehr an unseren jetzigem Gelände und Offenstall hängen, welchen wir mit viel Liebe und Mühe erneuert und teilweise komplett neu aufgebaut haben, werden wir diesen Stall auch weiter führen. 
 

 


Liebe Internetbesucher,

Immer öfter wurde mir empfohlen, zu veröffentlichen, was meine Ansprüche an den Umgang miteinander, den Pferden, Pferdehaltung und auch an mich selbst sind. Eine schöne Anregung, die ich hiermit gerne befolge.:

Meine Pferde werden regelmäßig gesundheitlich von Hufschmied, Tierarzt, Zahnarzt und Physiotherapeut betreut.

Vor dem Einsatz eines Pferdes wird immer geschaut, ob es körperlich und seelisch aktuell hierzu in der Lage ist. Vielleicht hat es sich beim Toben verrenkt oder manchmal ganz lapidar einen angeschwollenen Mückenstich in der Sattel- oder Gurtlage. In diesem Fall wird das Tier entsprechend versorgt und erhält an diesem Tag Pause.

Damit die Ausrüstung immer passt, hat selbstverständlich jedes Tier sein eigenes Sattelzeug und eine eigene Trense. Einige Tiere sogar mehrere Varianten, damit Erwachsene aber auch Kinder bestmöglich auf dem Pferd sitzen können. Hierfür kommt (meistens mehrfach) jährlich der Sattler zu uns.

Alle Tiere erhalten von mir persönlich Ausgleichs- und Korrekturarbeit. Sie/Ihr könnt Euch zu jeder Zeit darauf verlassen, dass ich die Auslastung und das korrekte Training für jedes Tier übernehme und nicht der Kunde hierfür zuständig ist.

Eine gute Ausbildung der Tiere steht an oberster Stelle für Ihre/Eure Sicherheit und ein qualifiziertes Angebot.

Neue Pferde werden sorgsam ausgesucht und bekommen mindestens 6 Monate Zeit zum Eingewöhnen, Ausbilden und Beziehungsaufbau zu mir. Erst wenn die Tiere entspannt und ausgebildet sind, mir vertrauen und sich sicher fühlen, werden sie vorsichtig im Unterricht eingesetzt. Dies sorgt nicht nur für Qualität sondern auch für Ihre/Eure Sicherheit in den Stunden.

Wer gute Arbeit leisten soll, benötigt ausreichend Pausen und Urlaubszeiten. Das gilt insbesondere für meine treuesten Mitarbeiter- den Pferden. Deshalb nutzen wir die Wochenenden, Schulferien und die Winterzeit hierfür. Veranstaltungen und Kundenstunden finden hier nur sehr reduziert und nach Absprache statt.

Ein Teil meines Einkommens verwende ich stetig in meine Weiterqualifizierung. Im Umgang mit Menschen und mit Tieren lernt niemand jemals aus. Damit Sie/Ihr tatsächlich davon profitiert, suche ich nicht günstige Weiterbildungen aus um irgendwelche Bestätigungen vorweisen zu können, sondern lege viel Wert auf gute Qualität.

Alle Menschen, mit denen ich zusammen arbeite (Sattler, Schmied, Reitlehrer, Tierarzt, Physiotherapeut, eigene Ausbilder und Reitlehrer, Heulieferanten usw.) werden sorgfältig ausgesucht. Hier zählt für mich die Qualität und nicht der Preis.

Therapie- und Reitstunden werden in jeder Stunde neu an die Erfordernisse des jeweiligen Reiters angepasst. Gemütslage, Gesundheit usw.. Stärken werden deutlich gemacht, eventuelle Schwächen bearbeitet, in dem Bemühen, zu motivieren, stärken und ein angenehmes Lernen zu ermöglichen.

Es gibt eine Unmenge an Materialien für den Unterricht der verschiedenen Alters- und Leistungsstufen. Von Dualgassen, Hütchen, Stangen, Sprüngen, Sitzschulungs-Sets für Reiter, Springseile, Gleichgewichtstrainer, Holzpferd und noch vieles mehr. Die Sammlung wird ständig erweitert.

Damit es nicht langweilig wird, wird an verschiedenen Örtlichkeiten unseres Geländes geritten. Dies sorgt für immer neue Umgebungsbedingungen und Lernanreize. Zudem können wir im Sommer im Schatten und in der kalten Jahreszeit in der Sonne reiten oder auf dem Paddocktrail einen Ausritt "üben".

Der Umgang am Hof verläuft freundlich. Es gibt Umgangsregeln die fest eingehalten werden. Handynutzung ist verpönt, rauchen nicht gestattet und fotografieren nicht erlaubt.

Jeder Kunde ist mir bekannt und alle Gruppen finden in einem gut übersichtlichen Rahmen statt. Ich bevorzuge den persönlichen Kontakt und lehne Massenabfertigung ab.

Eine geschützte, private und ruhige Atmosphäre ist mir wichtig. Deshalb achte ich darauf, feste Stundenzeiten einzuhalten. Das Verweilen auf unserem Hof ist nur während der eigenen Kurs- und Therapieeinheiten gestattet. Spontanbesuche sind nicht möglich und jeder fremde Besucher meldet sich vorher an, so dass ich immer weiß, wer sich auf dem Gelände befindet.

Ich verzichte auf Außenwerbung oder spontane "Laufkundschaft", welche zufällig am Hof vorbei kommt. Fragen; "nur mal kurz" über den Zaun hinweg nehmen wir nicht an, da wir uns vollkommen auf Sie/Euch (oder die Kinder) konzentrieren und unsere Aufmerksamkeit 100 prozentig Euch gehört.

Das Gelände wird stetig verbessert. Immer im Fokus, dass es Verbesserungen für die Pferde mit sich bringt. Z.B. ist in den letzten Jahren der Paddock verändert worden,matschfreie große Stehflächen wurden errichtet, ausreichend überdachte Liegeflächen und ein 1km langer Paddocktrail erschaffen worden, mehrere Sandplätze die wir aufwendig per Hand pflegen (damit sich der Sand nicht verdichtet) und sich die Pferde hier so richtig im Sand wälzen und wohlfühlen können (dient im Sommer als Insektenschutz für Pferde und entspricht dem natürlichen Pferdeverhalten).

Die Haltungsform richtet sich nach den seelischen und gesundheitlichen Bedürfnissen der Tiere. Offenstallhaltung ist oberstes Gebot. Ausserdem viel Platz für ausreichend Bewegung. Jedes Pferd erhält nach Bedarf Zusatzfutter und unterschiedlich lange Aufenthaltszeiten auf der Wiese. Dies wird nach Einzelbedürfnis (manchmal unter großem Zeitaufwand) organisiert.

All dies sind meine Kriterien. Sie spiegeln meine persönliche Einstellung. Und wie das so ist, so hat bei einigen Punkten der ein oder andere eine andere Meinung. Das finde ich legitim und gut. Keiner ist besser oder schlechter wenn er für sich und seine Pferde andere Entscheidungen trifft - nur anders. (Natürlich gibt es daneben noch die reinen Profitbetriebe, welche ich mit dieser Aussage ausser acht lasse) Bei allen anderen, welche ihre Kunden schätzen und ihre Tiere lieben, unterstelle ich, dass jeder für seine Kunden und Tiere das Beste möchte und zolle allen meinen Kollegen großen Respekt.


Ich bin bestrebt, ein Höchstmaß an Qualität, Sicherheit und Wohlgefühl für Sie/Euch erschaffen welches ich mit tiefster Überzeugung vertrete.

 
 
 

 

 

                  Reiteinsteiger / Wiedereinsteiger / Angstreiter

Kurs 1: Die Psyche des Pferdes und der Umgang mit dem Pferd (Führen und erste Reiterfahrung): 

Termine:

  • Freitag den 15.06. und Freitag den 22.06.2018 jeweils von 17:30 - 19:30 Uhr

 

 
 


 

Es ist einfach zum Schreien... phasenweise überlege ich, meine kleine Reitschule einfach zu schließen. Nur die tollen Kinder und Eltern die zu mir kommen hindern mich dann daran, diesen letzten Schritt zu gehen.

Sind wir wirklich dermaßen in einer rücksichtslosen Geizverwertungsgesellschaft angekommen, dass es den Menschen egal ist, dass die Pferde unter der Massenabfertigung und den häufig angebotenen Billigunterricht leiden? Da werden Bio-Eier und Bio-Fleisch teuer eingekauft, aber den lebenden Tieren wird nicht geholfen.

Liebe Leser, ich mache niemanden einen Vorwurf. Also bitte nicht falsch verstehen. Meistens ist es einem selbst gar nicht bewusst, was und wen man mit seinem Geld unterstützt. Aber bitte geht nicht davon aus, dass jeder Anbieter von Reitunterricht verantwortungsbewusst mit seinen Tieren umgeht. Bei vielen steht der Profit an erster Stelle. Und wenn Ihr nicht aufpasst, dann unterstützt ihr mit Eurem Geld genau diese Menschen.

Zudem kann guter Reitunterricht nicht auf Pferden stattfinden, die täglich 4-6 Stunden mit 8-12 anderen Pferden ausgebunden unter Reitanfängern in der Abteilung ihre Kreise ziehen. Tiere, die die größte Zeit ihres Lebens in einer Box verbringen, unglücklich sind, evtl. Schmerzen leiden und selbst kaum eine Ausbildung haben.

Gerade in dieser Woche habe ich in den fortgeschrittenen Kursen Kinder, die in der Winterpause in einen Reitverein eingetreten sind um dort weiter zu reiten (verschiedene Ortschaften). Diese Kinder klemmen jetzt mit den Beinen, ziehen zum Lenken die Hand mit dem gesamten Körper bis zum Sattelende, so dass das Pferd sich bald in die eigene Schulter beißt und sitzen extrem verkrampft im Sattel.

Auf Nachfrage, was denn bloß los wäre, bekam ich mehrfach die Antwort, diese Kinder würden nun in einem Reitverein reiten. Dort müsste man die Zügel immer fest halten, sonst ginge das Pferd durch. Wenn man aufsteigt, dann würden sich Pferde wehren. Und die Reitlehrer sagen einem nur, welche Figur man reiten soll, aber nicht wie. Zudem sind alle diese Kinder in den letzten Wintermonaten mehr als 1x vom Pferd gestürzt, da dieses scheinbar grundlos durchgegangen ist. Und alle diese Kinder haben nun extreme Angst.

Meine Pferde die diese Kinder in diesen Stunden getragen hatten, waren wirklich fertig. Sie wussten gar nicht, was sie falsch gemacht hatten, dass sie so behandelt wurden. Und die Kinder waren ebenso fertig. Sie hatten kein Lächeln im Gesicht wie früher und saßen angestrengt und verspannt im Sattel.

Innerhalb dieser ersten Stunde haben es die Kinder nicht geschafft, sich auf dem Pferd zu entspannen, da sie so viel Angst hatten. Das ist einfach nur traurig. Die Kinder selbst berichteten mir, dass sie in den jeweiligen Reitschulen die besten in der Gruppe wären und deshalb immer die guten Pferde bekämen. Wenn sie dort aber versuchen würden mit Gewichtshilfen zu reiten und ohne große Zügeleinwirkung, dann würden die Pferde nicht reagieren und der Reitlehrer schreien.

Die Eltern berichten mir, dass die Kinder dort weiter reiten werden, da es dort ja so günstig wäre und das Kind solle doch 2x in der Woche reiten, es hätte ja Talent und dies müsse man fördern. Und man käme ja schließlich einmal davon zu mir, da könnte das Kind lernen und dann in der anderen Reitschule das bei mir Erlernte umsetzen....

Aber wie kann Talent gefördert werden, wenn das, was Reitkunst ausmacht zerstört wird? Wenn bei mir Lockerheit und Leichtigkeit angestrebt wird, während die Kinder woanders Angst haben müssen dass das Pferd durchgeht, wenn sie die Zügel lockerer lassen und sich nicht mit den Beinen festklammern??

Lieber potentieller Reitschüler und liebe Eltern von Reitschülern, bitte schaut genau hin und sucht eine gute Reitschule für Eure Kinder aus. Folgende Punkte (und es gibt sicher noch so viel mehr) solltet Ihr beachten:

1. Werden die Pferde so gehalten, dass sie freie Tage in der Woche haben? 
2. Haben sie genügen Zeit zwischen den Reitstunden?
3. Dürfen sie den Großteil ihres Lebens mit Artgenossen in der Natur (Koppel, Paddock) verbringen?
4. Wie reagieren die Tiere auf den Reitlehrer und auf Euch? 
• Ignorieren sie Euch, wenden sie sich ab, legen sie die Ohren an oder kommen sie neugierig auf Euch zu?
5. Wie verhält sich das Pferd beim Aufhalftern, Führen und Putzen? 
• Lässt es sich halftern und kommt freundlich mit? 
• Versucht es zu beißen? 
6. Wie lässt es ich führen? 
• Drängelt es, zerrt es am Strick oder geht es entspannt am lockeren Strick neben Euch? 
7. Wie steht es beim Putzen? 
• Ruhig und entspannt? Genießt es das Putzen? 
• Oder ist es unruhig, wehrt es sich, zappelt rum? 
• Weicht es an bestimmten Stellen aus? Z.B. beim Putzen auf den Rücken (dort wo der Sattel liegt). Dürft ihr dort fest putzen oder biegt sich das Pferd dann nach unten (vorsicht Rückenschmerzen)?
8. Wie lässt es sich aufsatteln und auftrensen? 
• Darf der Sattelgurt geschlossen werden oder ist das Pferd dabei unruhig?
9. Wie freundlich bleibt es beim Aufsteigen stehen?
10. Wie reagiert es auf den Reitlehrer?
11. Wie groß sind die Reitgruppen?
12. Wie gut sind die Erklärungen des Reitlehrers?
13. Wie geht der Reitlehrer mit den Tieren um?

Es gibt noch viele weitere Punkte, aber diese Punkte kann jeder für sich schon beachten.

Bitte achtet darauf, was Ihr mit Eurem Geld unterstützt und wo Ihr Eure Kinder reiten lasst. Abgesehen von den Tieren geht es auch um Euch und Eure Kinder. Nur ein ausgeglichenes und gesundes, gut ausgebildetes Pferd ist ein guter Lehrer. Und nur ein ausgeglichenes Pferd bietet die größtmögliche Sicherheit für Eure Kinder und Euch in den Reitstunden.

 
 


 
 
Ja, bei uns kann man "richtig" reiten lernen. Im Gegenteil, unser Ziel ist das richtige Reiten. Und um alle Missverständnisse zu vermeiden, macht es Sinn die Beschreibung "richtig" Reiten zu definieren.
 
Richtig reiten heißt bei uns, dass jeder von Beginn an ganzheitlich in die Pferdewelt begleitet wird. Von der Psychologie über artgerechtes Verhalten bishin zur Pflege, des Führens und des Reitens. Reiten heißt jedoch in unseren Augen nicht, dass wir den Tieren im Rücken herumpoltern und/oder ihnen durch unkoordiniertes Rucken an den Zügeln im empfindlichen Maul Schmerzen bereiten.
 
Es heißt, das wir dem Pferd mit feinen Hilfen Signale geben, die das Tier versteht und willig folgt. Hierfür müssen wir erst einmal lernen, wie wir unseren Körper koordinieren um auf dem wackeligen Pferderücken das Gleichgewicht zu halten. Denn woher weiß das Pferd, dass die eine Gewichtsverlagerung da oben gewollt war, die andere aber (um das Gleichgewicht zu halten) nicht?
 
Dann schulen wir die Feinmotorik, die Hand-Auge-Koordination und den unabhängigen Sitz. So kommen wir von einer Ausbildungsstufe zur nächsten. Vom Geführtwerden zum Führen, vom Führen zum Gleichgewichthalten auf dem Rücken ohne sich festhalten zu müssen (weder mit Bein noch mit Hand), vom Gleichgewichthalten zum Hilfen geben, die einzelnen Hilfen zu koordinieren, Hand ohne Bein, Bein ohne Gewicht usw..
 
Dann kommen die verschiedenen Bahnfiguren hinzu, die schnelleren Gangarten und die schwierigeren Figuren. Das erfordert nicht nur für das Pferd einen sportlichen Zustand, auch der Reiter muß körperlich hierfür in der Lage sein.
 
Apropos sportlich... ja, wir reiten sportlich. D.h. aber für uns, dass wir unseren Sportpartner Pferd auch sportlich fair behandeln. Dies können wir jedoch nur, wenn wir alles oben beschriebene berücksichtigen und nicht versuchen den Weg zu verkürzen in dem wir die ersten Schritte auslassen, da sie uns langweilig oder anstrengend erscheinen. Denn viel zu oft ist nicht der "sture Gaul" das Problem, sondern der Reiter der nicht erkennt, dass das Pferd keine andere Wahl hat, also eine bestimmte Reaktion zu zeigen.
 
Beim Tanzen fangen wir bei jedem Tanz mit den Grundschritten an. Beim Reiten ebenfalls. Und nur weil etwas spielerisch erscheint heißt es nicht, dass es nicht zielgerichtet ist. Oder soll uns der Sport etwa keinen Spaß bereiten?
 
In unseren Reitkursen finden Teilnehmer Platz, bei denen all die Grundlagen bereits gelegt sind. In den Hippokidz- und Reitkidz-Kursen lernen die Kinder diese Grundlagen und festigen diese.
 
Erwachsene oder Kinder und Jugendliche die bereits weiter sind oder schneller weiter kommen möchten, finden sich gut betreut in den Einzelstunden.
 
Ein großer Vorteil dieser Art des Reitenlernens ist, dass die Pferde sehr gut reagieren und somit unmittelbar zeigen, welche HIlfen wir gegeben haben (was nicht immer den Hilfen entspricht, die wir geben wollten). Zudem sind die Tiere dadurch sehr entspannt, menschenfreundlich und verzeihen Fehler, dadurch gibt es so gut wie kein Durchgehen oder Abbuckeln in den Reitstunden.
 
Wer Lust hat Turniere zu reiten, der findet bei uns bestimmt gute Grundlagen, jedoch bieten wir keine Turnierausbildung an. Hierfür gibt es tolle Kollegen im Umkreis.
 
Allerdings besteht die Möglichkeit Teil unserer neuen Showgruppe zu werden. Geplant ist der erste Auftritt im Sommer vor den Eltern und den anderen Reitgruppen. Weitere kleine Auftritte sollen folgen.
 
 
 
 

Ganzheitliche Intervention

Ganzheitlich und möglichst natürlich, das ist das Motto meiner tiergestützten Arbeit. damit meine ich nicht nur den Menschen als Gesamtkonzept von Körper, Geist und Seele sondern auch die Umgebung. Die Natur und ihre verschiedenen Elemente innerhalb der 4 Jahreszeiten hat vielmehr zu bieten als Wärme im Sommer und Kälte im Winter.

Natur wirkt beruhigend und baut Stress ab. Hierzu gibt es bereits viele Forschungsergebnisse. Deshalb findet meine pferdegestützte Therapie auch ausschließlich in der Natur statt. Wir haben keine Halle, denn wir wollen mehr sehen als Wände, die uns von der Natur ausschließen.

Es ist faszinierend, wie schön jede Jahreszeit sein kann, wenn man sich nur die Mühe macht, den warmen Platz vor dem Fenster zu verlassen. Regen kann selbst im Herbst oder Frühjahr ganz fein und leicht sein und Sonne an einem kalten Wintertag hebt nicht nur die Stimmung sondern ist auch wichtig für unsere Vitamin D Produktion. Kuschelig warm angezogen, mit Regenjacke ausgestattet durch die Natur zu stapfen oder zu reiten und das weiche Schnauben des Pferdes zu hören ist gerade an dunklen Tagen besonders schön und entspannend.

Innerhalb der Natur begegnet uns so viel Lebendigkeit - direkt und unverstellt. Weckt dadurch unsere eigene Lebendigkeit und Spontanität. Die

Innerhalb der Natur kommen wir wieder vermehrt in Kontakt mit unseren archaischen Instinkten. Sie hilft uns, uns wieder genauer zu entdecken. Schwächen aber auch Stärken werden aufgedeckt und wir werden ganz natürlich zu uns, in unser Inneres geführt, werden wieder verbunden mit unserer eigenen Natur. Innere seelische Räume können sich wie von selbst öffnen und tiefe heilsame Prozesse eingeleitet werden.

Natur birgt einen nicht konzeptionellen therapeutischen Raum, den Menschen seit jeher zu nutzen wissen.

 

 

 

 


 

 

Schenke Kindern Zeit mit Pferden

In diesem Jahr habe ich mich an dieser schönen Aktion beteiligt. Einzige Bedingung hierfür war, dass es sich um ein Kind handelt, welches sich aufgrund einer geistigen, seelischen oder körperlichen Beeinträchtigung in einer schwierigen Lebenslage handelt.

Ich hatte das große Glück ein wunderbares Mädchen kennen lernen zu dürfen. Ihre große Liebe zu allen Tieren machte die Zeit mit ihr auch für mich zu einer großen Freude.

Da dies Mädchen genug zu bewältigen hat, zeige ich keine Fotos von ihr auf denen sie erkennbar ist und nenne sie hier einfach Mila (dies ist nicht ihr richtiger Name).

Mila kam gestern so vertrauensvoll zu mir, dass sie von der ersten Minute an ihre Betreuer und Begleiter zum Kaffetrinken entließ. Sie wußte schon viel über Pferde und fand auch schnell Kontakt zu meinen 3 Hunden.

Nachdem wir gemeinsam Heunetze im Heulager gestopft hatten, entschieden sie sich, Grace kennen zu lernen. Wir putzten und kuschelten ausführlich mit ihr. Reiten wollte Mila dann aber doch den großen und gutmütigen Herdenchef Sir Gulliver.

Gemeinsam holten wir ihn vom Paddock. Mila genoß es sichtlich, sich zwischen den Pferden zu bewegen und schloß mit der einen oder anderen Fellnase schnell Freundschaft.

Nachdem wir Gulliver geputzt und gesattelt hatten, durfte sie natürlich noch auf den Reitplatz mit ihm reiten.

Die Zeit verging wie im Flug und nachdem wir Gulliver wieder zurück zu seiner Herde gebracht hatten, durfte Mila das grüne Halfter als Erinnerung an diesen Tag mit nach Hause nehmen.

Danke an die Person, die sich so für Mila eingesetzt und sie mir vorgeschlagen hat. Die den Besuch bei mir begleitet und organisiert hat. Toll das Mila so liebevolle und an ihr intererssierte Menschen um sich herum hat.

Ihnen und allen anderen wünsche ich ein schönes Weihnachtsfest und viele gesunde und freudige Momente in 2018

 

 


Danke


Danke

Üblicher Unterricht für Kinder geht häufig Kosten der Tiere. Dies kann ich für meine Pferde nicht verantworten. Ja, sie müssen tatsächlich auch einstecken, aber niemals über ihre Kräfte. D.h. dass ich meinen Unterricht in den letzten Jahren immer wieder neu anpassen musste - nämlich an das Leistungsvermögen meiner Tiere. Aber auch an das Leistungsvermögen von Kindern.

Ich denke, dass ich mittlerweile einen recht gangbaren Weg gefunden habe. Allerdings unterscheidet sich dieser deutlich vom üblichen Reitunterricht. Meine Reitkinder lernen bei mir die Liebe zum Pferd zu leben. Den Umgang und die Psychologie des wundervollen Wesens Pferd und sie lernen von Beginn an, zu begreifen, dass Reiten nichts mit Macht, Kontrolle, Ziehen und Zerren zu tun hat. Viele Menschen kommen hiermit erst einmal schwerlich zurecht. Erwarten sie (verständlicherweise), dass ihr Kind seinen Traum vom Reiten schnellstmöglich erfüllen darf wenn sie es zur Reitschule angemeldet haben. Und der Traum dieser Kinder ist fast immer zu galoppieren, springen, Turniere reiten. Häufig sind diese Kinder 4,5 oder 6 Jahre alt. - Wir reden hier von Kindern, welche teilweise noch nicht einmal die Schulreife erreicht haben. Kinder die berechtigterweise träumen und wünschen und in deren Vorstellung dies alles selbstverständlich möglich ist.

In meinen Augen haben wir die große Verantwortung, Kinder in ihren Träumen zu unterstützen. Sie vorsichtig von ihren "alles ist möglich Vorstellungen" in die Realität zu begleiten. Kinder sollen in ihrer Welt bleiben und spielen dürfen, dass sie alles können und erreichen. Gleichzeitig ist es wichtig, ihnen zu helfen ihre persönlichen Stärken und Fähigkeiten zu entwickeln und sie immer wieder vorsichtig in die Realität kurz eintauchen zu lassen.

Das heißt für mich, bezogen auf den Reitunterricht, dass Kinder unter 6 Jahren selbstverständlich immer Prinzessin, Ritter, Indianer oder die/der beste Reiter/in sind. Dass Kinder nicht die frustrierende Erfahrung machen, dass ein Pony schlimmstenfalls durchgeht und sie herunter fallen. In diesem Alter ist das Pony immer der beste Freund. Nach und nach - angepasst an die körperliche und geistige Entwicklung, erfahren die Kinder in meinen Stunden, dass auch ein Pony ein eigenständiges Lebewesen ist, dass es eigene Bedürfnisse hat.

In meiner Reitschule unterstützen wir die Kinder darin, sich selbst wahr zu nehmen. Eigene Grenzen aber auch eigene Fähigkeiten zu fühlen. Und ich bin dankbar, dass ich in Mireille Offczorz eine zuverlässige und liebevolle Reitlehrerin gefunden habe, die mich so verlässlich unterstützt.

In unserer heutigen (Hoch-)Leistungsgesellschaft ist es für Kinder schwierig eigene Grenzen zu fühlen. Dies merken wir sehr deutlich in unseren Reitstunden. Erfahren die Kinder, dass sie Grenzen wahrnehmen und setzen dürfen, dann erleben wir häufig, dass sie diesen Zustand genießen. Manchmal genießen sie es über Monate oder sogar Jahre, einfach entspannt Schritt zu reiten. Sie haben kein Bedürfnis zu traben - da sie merken, dass sie es noch nicht leisten können, das Pony gleichzeitig zu lenken, sicher zu sitzen und auf die anderen Reitschüler (geschweige denn Reitlehrer) zu achten. Mit kleinen Spielen durchbrechen wir in unseren Unterrichtsstunden immer wieder die gesetzten Grenzen um den Kindern die Gelegenheit zu geben zu fühlen ob diese Leistungsgrenzen noch gelten. D.h. wir fördern und helfen, fordern und erwarten aber nicht.

Für den Reitunterricht heißt das, das wir sehr genau hinsehen, wo jedes einzelne Kind gerade steht. Mental, körperlich und geistig. Dementsprechend versuchen wir motivierend, fördernd oder aber beruhigend und manchmal auch tröstend einzuwirken. Das erfordert eine hohe Konzentration, sehr gute Selbstbeherrschung, Geduld und Menschenliebe. Für unsere Ponys bedeutet dies, dass sie freundlich, geduldig und entspannt sein müssen. Denn nur so können sich die kleinen Reiter entspannen und sich selbst gut wahrnehmen.

Und für alle Eltern unserer Reitkinder bedeutet es "Geduld" zu haben. Sich an der Entwicklung des Kindes zu erfreuen, an seiner Liebe zu den Tieren und es hinzunehmen, dass in den ersten Jahren der jungen Reitkarriere nicht der Galopp oder andere hoch gesetzten Ziele an erster Stelle stehen, sondern geistige, soziale und körperliche Entwicklung und ein tiefes Verständnis zum Lebewesen Pferd.

Und genau für diese Geduld danke ich allen meinen tollen Reiteltern.

Vielen Dank für Ihr/Euer Vertrauen zu uns und meinem Konzept und Ihre/Eure tollen Kinder, die wir begleiten dürfen.

Wir wünschen Euch schöne Weihnachtstage und einen guten Rutsch in ein gesundes, fröhliches und unbeschwertes 2018.

 

 



Hypnoseangebote

So schnell vergeht die Zeit. Nun sind wir mitten in der Winterzeit und der ein oder andere nutzt das Wetter um sich mehr um sich selbst zu kümmern. Um diesen Vorsatz zu unterstützen biete ich in der Zeit vom 10.01.2018 - 15.03.2018 Sonderpreise für einzelne Hypnosesitzungen an:

Das perfekte Weihnachtsgeschenk, da als Geschenkgutschein erhältlich -

 

Paket Tiefenentspannung für Körper und Geist auf Wunsch mit Blockadenlösung und/oder Traumreise

Diese Sitzungen sind besonders geeignet um Ihren "Akku" wieder richtig aufzuladen. Kurzurlaub vom Alltag

(Vorgespräch + 2 Hypnosesitzungen a 60 Minuten) Gesamtpreis 180 Euro

 

Paket Gewichtsreduktion (Vorgespräch + 2 Hypnosesitzungen a 60 Minuten)        

Diese Sitzungen unterstützen Sie in Ihrem Wunsch abzunehmen  Gesamtpreis 200 Euro

 

Auf Wunsch komme ich auch zu Ihnen (gegen Fahrtkostenerstattung)

 


 

 

 

 


 

Die neuen Kurse für unsere Pferdeliebhaber sind online

2018 finden auf Wunsch auch Seminare und Reitstunden für Erwachsene statt:

 

Kurse 2018 für Kinder ab 3 Jahre:

  • Ponyzwerge (für Kinder ab 3 jahre)
    • Mittwochs von 16:15 Uhr bis 17:00 Uhr
    • Freitags von 14:00 Uhr bis 14:45 Uhr

 

  • Pony & Pädagogik (für Kinder ab 5 Jahre)
    • Mittwochs von 15 - 16 Uhr
    • Donnerstags von 15 - 16 Uhr
  • Hippokidz I (Kinder ab 6 Jahre)
    • Donnerstags von 16:15 - 17:15 Uhr
  • Reitkidz (für Kinder ab 8 Jahre, mit etwas Reiterfahrung)
    • Dienstags von 16:30 - 18:00 Uhr
    • Mittwochs von 16:50 - 18:20 Uhr
  • Reitgruppe für Kinder die den Umgang mit dem Pferd alleine leisten können (putzen, satteln, trensen)
    • Montags von 18:00 - 18:45 Uhr ab Februar 2018
    • Dienstags von 17:30 - 18:15 Uhr ab Februar 2018

 

  • Einzeltermine: Ein Tag am Stall für Kinder zwischen 5-10 Jahre
    • Donnerstag der 04.01.2018 von 10 - 13 Uhr
    • Samstag der 24.02.2018 von 10 - 13 Uhr

 Anmeldungen können Sie ab sofort bei mir anfordern, ein Einstieg ist jederzeit (nach Absprache) auch in laufende Gruppen möglich.


Reiteinsteigerkurse für Erwachsene für 2018 sind online:

erfahren Sie mehr unter "Reiten für Erwachsene"  auf den Unterseiten "Reitunterricht" oder "Schnupperangebote"

Kurs 1: Reiteinsteiger / Wiedereinsteiger / Angstreiter

 Die Psyche des Pferdes und der Umgang mit dem Pferd (Bodenarbeit und auf Wunsch erste Reiterfahrung): 

Zum Kurs 1 gehören 2 Termine:

  • Samstag den 17.03.2018 von 11 - 16 Uhr inkl. einer Pause
  • Freitag den 06.04. und Freitag den 13.04.2018 jeweils von 16:30 - 18:30 Uhr

 

Kurs 2: Aufbaukurs  Reiteinsteiger / Wiedereinsteiger / Angstreiter

Zum Kurs 2 gehören 2 Termine:

  • Samstag den 05.05.2018 von 11 - 16 Uhr inkl. einer Pause
  • Freitag den 20.04. und Freitag den 27.04.2018 jeweils von 16:30 - 18:30 Uhr

 



Ein Tag am Stall für Kinder

Diese Angebote richten sich an Kinder zwischen 5 und 10 Jahren und sind auch für absolute Pferdeeinsteiger geeignet, da die Kinder geführt werden. Gemeinsam werden wir die Pferde versorgen und danach zusammen Frühstücken (hierfür bringt sich jedes Kind sein eigenes Frühstück und Getränke mit). Gut gestärkt putzen wir dann das/die Pony(s) und werden je nach Wunsch und Anzahl der Kinder verschiedene Spiele mit am und auf dem Pferd veranstalten.

Dies kann ein Indianertag sein, ein Ausritt, eine Schatzsuche, Führtraining, Voltigieren und vieles mehr, je nachdem, was die Kinder wünschen. Wir orientieren uns also an einem Tag wie wir (und viele Kinder) ihn aus der Ponywoche kennen.

Wenn dann noch Zeit bleibt, basteln wir noch gemeinsam miteinander oder essen gemeinsam Stockbrot welches wir selbst im Feuerkorb zubereitet haben.

Alle Kinder sollten wetterfeste Kleidung und warme Stiefel/Schuhe anhaben sowie einen eigenen Fahrradhelm mitbringen.

Die Veranstaltungen finden ab einer Teilnehmerzahl von mindestens 4 Kindern statt. Kostenpunkt: 35 Euro pro Kind

Termine:

  • Donnerstag der 04.01.2018 von 10 - 13 Uhr

  • Samstag der 24.02.2018 von 10 - 13 Uhr

 




Der Yager-Code

eine effektive Therapiemethode

Ab August biete ich Ihnen auch die Yager Therapie an. Der Yager-Code ist gut geeignet für Menschen, die sich nicht hypnotisieren lassen wollen oder durch vorliegende Kontraindikationen können.

 

Der Yager-Code

Begründer des Yager-Codes ist der Prof.  Dr. Edwin K. Yager aus San Diego, Professor für Psychiatrie an der medizinischen Fakultät der Universität in Kalifornien.

Mit seinen inzwischen 91 Jahren gibt er weltweit Seminare und praktiziert in eigener Praxis.

Der Yager-Code ist eine höchst effektive , klinisch erprobte Behandlungsmethode, durch die selbst ausgeprägte, tief verwurzelte, gesundheitliche Probleme in kurzer Zeit dauerhaft gelöst werden können.

Jeder Mensch verfügt über 3 Ebenen des Geistes.

Das Bewusstsein (gerade mal  5-7% unseres Geistes) mit dem wir glauben alles unter Kontrolle zu haben. Das Unterbewusstsein und das mächtige höhere Bewusstsein.

Im höheren Bewusstsein, auch Überbewusstsein genannt, liegen verborgene Fähigkeiten, die für uns Menschen nicht logisch erklärbar sind. Aus dem Grund lehnen viele Menschen diese Fähigkeit des Geistes ab. Obwohl jeder bereits Erfahrungen mit diesem Teil des Geistes gemacht hat, z.B. durch das berühmte Bauchgefühl oder Intuition.

Der Code funktioniert ohne Hypnose unter Einsatz des höheren Bewusstseins, über die jeder Mensch verfügt. Das höhere Bewusstsein besitzt außergewöhnliche Fähigkeiten von höchstem therapeutischem Wert.

In einer logischen Folge von Fragen wird nach der Ursache gesucht.

Der Yager-Code wird bei psychischen und körperlichen Störungen mit großem Erfolg angewendet, wie z. B.:

  • Süchte (Rauchen 99%, Alkohol, Tabletten u. Straßendrogen 98 %, andere 84 %)

  • Ängste, Panik, Phobien (82 – 87 %)

  • Verdauungsprobleme (75 %)

  • Stimmung (82 %)

  • chronische Schmerzen (75 %)

  • Stottern

  • Asthma (84 %)

  • Allergien (Heuschnupfen)

  • Migräne

  • Demenz

  • Schlafstörung (82 %)

  • deutliche Linderung bei Schmerzen u. emotionalem Leid, die aus einem körperlichen Trauma resultieren, sowie bei körperlichen Erkrankungen, wie z. B. Krebs.

  • Sexuelle Störungen (97 %) u.v.m….

Vorteile des Yager-Codes:

  1. Für jeden Menschen geeignet, auch für Kinder

  2. Kurze Behandlungsdauer von 2 – 4 Stunden

  3. Seit 40 Jahren wissenschaftlich erforscht und klinisch erprobt

 

Quelle: Die Yager-Therapie, Edwin Yager, 2015

                                                                                                                                                                                                                                 

 

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"Entspann Dich doch mal" - Ein Ausspruch den viele Menschen häufiger hören. Aber wie soll das gehen im stressigen Arbeitsalltag? Dazu noch der Haushalt, die Kinder, Weihnachtsvorbereitungen (oder zu anderen Jahreszeiten Ostern, Geburtstage, Vereinsfeste usw.) und ganz nebenbei noch die eigene Freizeitgestaltung, die mehr im Stress als im Vergnügen endet.

Und wenn dann endlich, endlich die ersehnten 2 Stunden freie Zeit zum gemütlichen Entspannen auf dem Sofa gekommen sind, dann springt man rastlos alle 5 Minuten auf, langweilt sich und spürt die innere Unruhe. Viele Menschen kennen dies, reagieren genervt und beschließen dann frustriert, ihre Freizeit "effektiv" zu nutzen, da sie sowieso keine Ruhe finden.

Da das Entspannen eben nicht so einfach ist und es in unserer leistungsgeprägten Unterhaltungsgesellschaft als normal gilt immer und überall abgelenkt und unterhalten zu werden, zu funktionieren und erreichbar zu sein, fällt es den meisten Menschen kaum auf, dass sie Ihre eigene Entspannung und Erholung vernachlässigen.

Dies geschieht zu einem hohen Preis. Es ist erwiesen, dass Überlastung und Stress zu seelischen und körperlichen Beeinträchtigungen - ja sogar ernsthaften Erkrankungen führen können. Denn irgendwann benötigen Körper und Geist die verdiente Ruhe und Regeneration. Alarmsignale für fehlende Erholung sind Gereiztheit, nächtliche Schlafschwierigkeiten oder Unruhezustände, Tagesmattigkeit, Magenverstimmungen, Hautprobleme, Immunschwächen in Form von häufigen Erkältungen uvm.

Es ist wichtig, dass wir unsere Alarmsignale ernst nehmen. Nur so können wir lange gesund bleiben und unser Leben freudvoll genießen.

Der Vorteil liegt klar auf der Hand. Sie können die Hypnosetermine fest planen und erlangen innerhalb der Hypnose einen sehr tiefen Entspannungszustand für Körper und Geist. Regelmäßige Tiefenentspannung in Hypnose ist ein wirksamer Baustein im Stressmanagement.

Für Menschen denen Entspannung "auf Knopfdruck" nicht gelingt, ist die Hypnotische Tiefenentspannung eine wundervolle Methode. Auch andere "Probleme" können mittels Hypnose gut bearbeitet werden.

Probieren Sie es aus.


 

Langfristig freiberufliche Mitarbeiter gesucht

Zum Ausbau unseres Unterrichtsangebots suche ich leidenschaftlich engagierte freiberufliche Kollegen. Vorerst stundenweise. Deine Aufgabe wäre es, die Pflege und Versorgung der Pferde zu übernehmen und eigenständig Kinderreitgruppen zu leiten.

Wichtig ist, Spaß im Umgang mit Mensch und Tier mitzubringen und wetterfest zu sein, da alle Arbeiten in unserem Offenstall in Langenhagen stattfinden. Sie/Du sollten sehr zuverlässig sein und verantwortungsbewusst mit Menschen und Tieren umgehen können. Sie/Du sollten eine pädagogische Grundausbildung besitzen und Reiterfahrung mitbringen. Bestenfalls haben Sie/Du bereits eine Kinderreitlehrerausbildung, einen Trainerschein und Erfahrung in der Unterrichtserteilung/Leitung von pädagogischen Ponygruppen.

 

Fühlen Sie/Du sich angesprochen? Dann freue ich mich, wenn Sie/Du sich bei mir melden.

 


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Reitgruppe für fortgeschrittene Reiter

Aufgrund vielfacher Nachfrage wird es ab März einen zusätzlichen Reitkurs geben. Dieser Kurs ist für Kinder/Jugendliche gedacht die bereits eigenständig Schritt und Trab reiten können und bereits die ersten eigenständigen Galopperfahrungen gesammelt haben.

Er eignet sich als zusätzliche Reitstunde für die Reitkidz-Teilnehmer, die gerne 2x pro Woche reiten möchten.

In diesem Kurs holt Ihr Eure Pferde und Ponys eigenständig von der Wiese/Paddock, putzt und sattelt/trenst sie eigenständig auf. Das heißt für Euch, dass Ihr ca. 30 Minuten vor Stundenbeginn da sein solltet, da wir uns pünktlich zu Stundenbeginn auf dem Reitplatz treffen.

In dieser Reitgruppe ist jeder Reiter für sein Pferd/Pony allein verantwortlich. D.h. wir reiten in einer kleinen Gruppe von 3-6 Reitern in der jeder sein eigenes Pferd/Pony betreut.

Der Kurs läuft über 8 Stunden. Kinder die diesen Kurs zusätzlich zum Reitkidzkurs buchen, erhalten einen Sonderpreis. Für Kinder, die bisher nicht bei uns geritten sind, ist es notwendig vorab 2-5 Reitstunden der Reitkidz teilzunehmen, damit wir uns vorher kennenlernen können.

Folgende Stundentermine finden jeweils Donnerstags von 17:45 Uhr bis 18:30 Uhr statt:

 


 

 

Die pferdegestützte Therapie bei Burn out

Burn out ist leider schon fast zu einer Modediagnose geworden. Was aber kann hinter dieser Diagnostik stecken? Die Symptome beginnen schleichend und wer gibt in unserer Gesellschaft schon gerne zu, dass er müde ist, lustlos oder nicht "in Schwung" kommt. Was sich so lapidar anhört ist jedoch nur die Spitze des Eisbergs und verbunden mit vielen weiteren Beeinträchtigungen. Aber es gibt einen Weg zur Gesundung. Dieser ist schwierig, ins...besondere für Menschen, die gerne Hochleistung erbringen, in ihrer Arbeit aufgehen und den Stress nicht als negativ empfinden.

Runterkommen, sich selbst deutlicher fühlen, eigene Grenzen erkennen, sind wichtige Punkte in der Gesundung. Hochleistungsmenschen fühlen sich mit autogenem Training oder progressiver Muskelentspannung oftmals unwohl. Sind sie doch gewohnt zu handeln, etwas zu tun...

Hier kann die pferdegestützte Therapie deutlich helfen in eine Entspannung zu kommen. Während der Klient auf dem Pferderücken sitzt und sich führen lässt, werden alleine im Schritt ca. 100 Impulse an die Tiefenmuskulatur des menschlichen Körpers geschickt. Während die Tiefenmuskulatur arbeitet, entspannt die oberflächliche Muskulatur. Bei einem (geführten) Spazierritt in der freien Natur, kann der Klient entspannen, obwohl er "etwas tut" (nämlich reiten) und so nach und nach wieder mehr in Kontakt mit sich und der Umwelt kommen.

Begleitende Gespräche können beim Aufspüren von den sogenannten inneren Antreibern helfen, neue Ziele können gemeinsam entwickelt und integriert werden. Neue Glaubenssätze etabliert und das Leben verändert werden. Das bio-psycho-soziale Modell in der pferdegestützten Therapie bietet hier eine optimale Gelegenheit in eine Entspannung und eine Lebensveränderung hineinzufinden. Für einen optimalen Behandlungserfolg können auf Wunsch Hypnosesitzungen hinzugenommen werden.

 


Ist ein Reiter eine Führungskraft?

In vielen Firmen ist es Standard, dass  zukünftige Führungskräfte durch entsprechende Trainings auf ihre kommende Aufgaben vorbereitet werden. Was heißt eigentlich "Führungskräftetraining"? Hier ein Auszug aus Wikipedia zum Thema Menschenführung:

Menschenführung umfasst in der Psychologie alle Maßnahmen von Vorgesetzten, die auf die Kooperation, Koordination, und Kommunikation aller Angehörigen einer Organisation einwirken.[1] In der humanen Ethik ist sie der begründete Versuch, durch eine Führungskraft steuernd und richtungsweisend auf eigenes und fremdes Handeln mit geeigneten Führungstechniken einzuwirken, um eine Vorstellung von den Führungszielen zu verwirklichen. Führung ist eine Methode, „geführte“ Menschen für die gesetzten Ziele zu motivieren und auf den Weg der Erfüllung der Ziele mitzunehmen, für den gemeinsamen Erfolg. Der Führungsprozess ist eine „ständige Begleitung“ der Geführten. Als Geführte können im Rahmen der Individualführung einzelne Personen, aber auch Personengruppen genannt werden

Führungskräfte sollen also Orientierung geben und motivieren können. Eine Führungskraft ist immer in ihrer ganzen Persönlichkeit gefordert. Eine Führungsrolle muss man bewusst annehmen und die Aufgabe muss zur eigenen Persönlichkeit passen.

Was bitte hat das jetzt mit reiten zu tun? Ganz einfach! Sind wir nicht die Führungskräfte für unsere Pferde oder möchten es zumindest sein? Was tun wir dafür, dass wir dies sind oder werden? An welchem Punkt in unserem Reitunterricht oder im Umgang mit dem Pferd trainieren wir unsere Führungsqualitäten?

In meinem Reitunterricht ist genau dieser Punkt die Basis für den vertrauensvollen Umgang mit dem Pferd. Bereits die Kleinsten lernen dies (natürlich kindgerecht). Deshalb ist der Umgang mit dem Pferd und das Reiten nicht nur ein Hobby oder Sport sondern prägt auch die Persönlichkeit des Menschen.

Einem guten Führer folgen nicht nur Menschen vertrauensvoll. Auch Pferde erkennen dies und sind leistungsbereiter und fühlen sich wohler mit uns. Auch wenn wir auf Schulpferden reiten können wir deutlich erkennen, dass diese unter verschiedenen Reitern auch verschieden reagieren.

Ein guter Reiter zu sein bedeutet also nicht nur technisch gut zu sein (gerade zu sitzen, die richtigen Hilfen zu geben) sondern auch eine mentale Stütze für unser Pferd zu sein, welcher dieses bereitwillig, vertrauensvoll und gerne folgt.

 


 

Du reitest wie Du denkst...

Ein Zitat von Waldemar Seunig lautet: "Reiten: Das Zwiegespräch zweier Körper und Seelen, das dahin zielt, den vollkommenen Einklang zwischen ihnen herzustellen.

Körperlich ist das vielen Reitern bewusst und jede Reitstunde zielt darauf ab, diesen Einklang zu erreichen oder zu verbessern. Aber was ist mit den Seelen? Was ist mit unseren Gedanken und Gefühlen die wir mit uns tragen und automatisch in die Stunde einbringen? Wir erwarten, dass das Pferd feinfühlig reagiert. Gleichzeitig wundern wir uns aber, wenn die Übungen nicht klappen, von denen wir denken, dass sie nicht klappen. Feinfühlig und artig wie unser Pferd ist, reagiert es selbstverständlich auch auf negative Gedanken. Denn jeder Gedanke ist eine Kraft. Diese Kraft macht sich durch emotionale Veränderungen (leider oft negativ) oder kleinste Muskelregungen (evtl. Verspannung bei der Angst vor einem Durchgehen) bemerkbar.

Wenn wir lernen unsere Gedanken zu kontrollieren oder noch besser, unsere Gedanken positiv zu formen, dann werden wir sehr viel schneller besser und feiner reiten. Pferde sind unglaublich feinsinnige Tiere. Sie nehmen so viel mehr von uns wahr, als wir denken. Also sollten wir genau dies nutzen.

Leider ist es nicht so einfach, seine Gedanken zu verändern. Nur durch regelmäßige Konzentrationsübungen und Trainingseinheiten am, auf und ohne Pferd ist dies möglich. Es funktioniert nur, wenn wir unsere Gedankenkraft 100prozentig einsetzen können und auch daran glauben was wir denken. Denn Pferde nehmen jeden noch so kleinsten Zweifel wahr und passen sich diesem an.

Reiten kann sehr viel leichter werden, wenn wir anfangen mit der Kraft unserer Gedanken zu arbeiten. Unser Pferd wird sich wohler fühlen und uns vertrauensvoller in die einzelnen Übungen folgen, wenn wir selbst sicherer und fröhlicher in eine bisher schwere Lektion gehen, als wenn wir unsicher und verspannt oder nervös diese Übung zu reiten versuchen.

Wie recht hat doch Rudolph C. Binding mit diesem Zitat:

 Dein Pferd ist dein Spiegel. Es schmeichelt dir nie. Es spiegelt dein Temperament. Es spiegelt auch seine Schwankungen. Ärgere dich nie über dein Pferd; du könntest dich genauso gut über dein Spigelbild ärgern.

 

 


Dein Bauchgefühl

Unser Bauchgefühl ist ein wichtiger Indikator um Entscheidungen zu treffen. Wie oft kommt es vor, dass wir sagen:"Das habe ich doch vorher gewußt!" Und dann ärgern wir uns, dass wir nicht auf unsere innere Stimme gehört haben.

Unser Bauchgefühl ist das instinktive Erfassen einer Situation in ihrer Gesamtheit. Hier werden nicht die rationalen Argumente gegeneinander abgewogen sondern unser Unterbewußtsein entscheidet subjektiv nach unseren bisher gemachten Erfahrungen ob wir ein gutes oder schlechtes Gefühl in uns spüren.

Unser Körper arbeitet mit unserem Gehirn zusammen. Alles was wir erleben wird erst einmal abgespeichert. Dann wird es sortiert. Ereignisse die uns nicht berührt haben werden aussortiert. Ereignisse die uns positiv oder negativ beschäftigt haben werden abgespeichert. Diese Informationen rutschen dann häufig in unser Unterbewußtsein, hier haben wir keinen bewußten Zugriff mehr darauf.  Alle folgenden ähnlichen Ereignisse werden dann mit diesen Ereignissen verglichen und gespeichert. Je mehr ein Erlebnis den bereits abgespeicherten Erfahrungswerten ähnelt, desto deutlicher ist unser Bauchgefühl. Häufig haben wir die früheren Situationen und deren Umstände bereits vergessen, deshalb ist es uns mit unseren Verstand nicht möglich, dieses Bauchgefühl in klare Argumente zu verbalisieren. Handeln wir nach unserem Gefühl, dann stellen wir später häufig fest, dass wir gut daran getan haben.  Manchmal schaffen wir es, im Nachhinein die logischen Argumente für unsere Entscheidung zu nennen. Häufig bleibt es aber bei unserem Bauchgefühl.

Wie ist es mit Dir? Nimmst Du Dein Bauchgefühl wahr? Kannst Du ihm folgen? Wenn ja, dann herzlichen Glückwunsch, Du machst das genau richtig. Wahrscheinlich bist Du dann eine der Personen, die als unangepasst und manchmal anstrengend gelten. Menschen die ihrem Bauchgefühl folgen sind nicht immer einfach. Aber auch für jeden, der seinem Bauchgefühl folgen möchte, ist es nicht einfach dies zu tun. Es ist schwierig "nein" zu sagen, Dinge abzulehnen oder Entscheidungen zu treffen, die rational nicht begründbar sind und auf Verständnislosigkeit stoßen. Manchmal erscheint der äußere Druck zu groß. Und wie oft hören wir die Sätze:"ach stell Dich doch nicht so an!", oder "was Du schon wieder hast!". Und wie oft sprechen wir selbst so mit uns. Dann überwinden wir uns häufig, handeln gegen unser Bauchgefühl und später sagen wir:"Ich habe es doch gewußt!".

Es ist wichtig, sich klar zu machen, dass wir eine eigenständige Persönlichkeit sind. Jeder Mensch ist anders. Der eine ist sensibler, der andere lauter, wieder ein anderer ist draufgängerisch während der nächste ein Grübler ist. Nur Du weißt, wie es in Dir aussieht. Nur Du hast es bisher geschafft, mit Deinen charakterlichen Voraussetzungen so umzugehen, dass Du in Deinem Leben dort stehst, wo Du gerade stehst. Nur Du kannst wissen, wie sehr Dich Dinge verletzen oder erfreuen und deshalb bist auch nur Du der allerwichtigste Berater in schwierigen Situationen für Dich. Du und Dein Bauchgefühl, Dein Instinkt.

Leider können viele Menschen ihr Bauchgefühl nicht mehr wahrnehmen.  Sie haben gelernt zu funktionieren, sich zurück zu stellen, sich nicht so wichtig zu nehmen, logisch zu denken, nicht so albern zu sein, sich nicht anzustellen.

Hier sind die Pferde ein gutes Vorbild. An ihnen und mit ihnen können wir wieder lernen uns bewußt wahr zu nehmen. Pferde sind Herdentiere und Fluchttiere. Sie handeln instinktiv aus dem Moment heraus. Sie sind sehr feinsinnig und nehmen wahr, was wir manchmal nicht mehr fühlen. Wenn unser Kopf argumentiert und uns steuert, obwohl unser Bauch etwas ganz anderes sagt, dann löst das Stress in uns aus. Diesen nimmt man häufig gar nicht mehr wahr, weil wir uns so daran gewöhnt haben. Aber die Pferde zeigen uns, dass da etwas nicht stimmt und wir können dadurch noch einmal überprüfen, ob das, was wir gerade gesagt haben auch wirklich das ist, was wir fühlen.

Denn nur wenn das, was wir sagen und wie wir handeln auch das ist, was wir fühlen, dann sind wir authentisch.

 


 

Warum teilen sich die Kinder auch in den fortgeschrittenen Reitgruppen ein Pferd/Pony?

Das hat mehrere Gründe:

  1. Soziales Miteinander fördern

das soziale Miteinander ist uns wichtig.  Im normalen Reitbetrieb ist jeder Reiter mehr oder weniger ein Einzelkämpfer. Da wir uns gemeinsam um ein Pferd kümmern, fördern wir das soziale Miteinander. Die Kinder lernen dadurch, gemeinsam Probleme zu lösen, Absprachen zu treffen, Kritik zu üben und anzunehmen, sich gegenseitig zu helfen und Hilfe anzunehmen.

  1. Lernen am Modell

Wir  bieten wir den Kindern durch die Möglichkeit des Beobachtens ein breiteres Spektrum an Lernmöglichkeiten.

Modelllernen ist die von Albert Bandura eingeführte Bezeichnung für einen kognitiven Lernprozess. Durch Beobachten eines Verhaltens eignet sich der Beobachter neue Verhaltensweisen an oder verändert schon bestehende Verhaltensmuster.

Durch das Lernen am Modell ist der Mensch nicht nur in der Lage, sich komplexe soziale Handlungen anzueignen, sondern auch  die konkrete Ausführung einer motorischen Handlung. Da sich der Reiter auf dem Pferd nicht selbst sehen kann, hat er die Möglichkeit an seinem Partner-Reiter zu sehen, wie sieht eigentlich "gerade sitzen" oder eine komplexere Handlung wie das Reiten einer Hufschlagfigur aus.

  1. Rangordnungsfragen

das Pferd ist ein Herdentier. Es liegt in seiner Natur, dass es die Rangordnung abfragt. Ein Reitanfänger wäre hiermit überfordert. Deswegen wird jeder Anfänger erst einmal durch mich begleitet. Später kümmern sich mehrere Kinder um ein Pony und können sich gegenseitig Tipps und Hilfestellung geben, damit kein Kind überfordert und entmutigt wird.

  1. Pausenzeiten fördern die Aufmerksamkeit

Reiten ist ein Ausdauersport und Koordinationstraining in einem. Auch eine gewisse Muskelkraft muß erst einmal aufgebaut werden. Weiterhin ist es wichtig, schnell reagieren zu können. Hierfür muss der Reiter also durchgehend konzentriert und aufmerksam sein. Durch das Reiten der Hufschlagfiguren wird das Raum-Lage-Gefühl stark angesprochen.

Das Reiten fordert also den ganzen Menschen und alle großen Organsysteme. Da Kinder ein anderes Zeitempfinden haben und sich nicht über den gleichen Zeitraum wie Erwachsene konzentrieren können, bieten wir durch das abwechselnde Reiten die Möglichkeiten sich zu entspannen, um dann wieder voll konzentriert auf dem Pferd zu sein.

  1. Wissensfestigung durch aktive Theorie

Kinder die keine Pause benötigen, passen auf ihre jeweiligen Reitpartner auf. Sie werden ermutigt sich gegenseitig zu helfen. So hat das Pausenkind die Möglichkeit, Reitfehler zu sehen und freundlich formuliert dem Reitkind mitzuteilen. Pausenkinder bekommen z.B. die Aufgabe darauf zu achten, dass das Reitkind seine Absätze nicht zu sehr hoch zieht oder nach unten drückt. Desweiteren können sie beobachten was bestimmte Verhaltensweisen des Reiters beim Pferd auslöst. (Z.B. ein verspanntes Pferd, welches sich entspannt, wenn das Reitkind nicht so sehr am Zügel zieht). Dadurch erweitert sich die Wahrnehmung der Kinder und sie festigen ihr Wissen.

  1. Motivation und Lob

Kinder die Schwierigkeiten mit bestimmten Situationen haben, können durch das Beobachten Ihrer Reitpartner erleben, wie diese die gleiche Aufgabe meistern. Dies motiviert, es selbst noch einmal auszuprobieren. Kinder die eine Aufgabe gut meistern, können Tipps geben. Hierdurch entsteht ein gemeinsamer Austausch, der ein Lob für das Reitkind beinhaltet, weil es eine Aufgabe gut gemeistert hat. Gleichzeitig fördert dies wieder die soziale Komponente und die Kinder stellen fest, dass jeder andere Fähigkeiten besitzt und sie sich untereinander helfen können.

 

 

 

 


 

Der Kopf reitet mit

In den letzten Monaten werde ich immer wieder damit konfrontiert, wie sich unsere Gefühle und Gedanken auf unsere Reitweise und das Pferd auswirken. Gerade in den letzten Tagen hatte ich ein Gespräch mit einer Reiterin, die mir berichtete, dass Sie nach unserem Gespräch ganz anders mit ihrem Pferd umgehen konnte. Einen anschließender Ausritt, der sonst Angstgefühle mit sich brachte, konnte sie fröhlich und komplett angstfrei genießen. Ihr Pferd reagierte umgehend auf ihre gelassenere Art und wurde ruhiger.

Ähnliches konnte ich bereits bei anderen Reitstunden beobachten. Reiter die schon vor der Stunde, ja sogar bevor sie im Stall waren und ihr Pferd überhaupt gesehen haben sagten: "Heute wird eine lustige Stunde, der dreht wieder ab!". Aber wie kann man das so genau wissen? Na klar, werden Sie jetzt sagen, diese/r Reiter/in kennt halt sein/ihr Pferd, hat die letzten xy Stunden auf seinem Rücken verbracht und muss kein Hellseher sein um dies zu wissen.

Stimmt, es kann sein, dass diese Stunde genauso verläuft wie die letzten. Aber vielleicht, ganz vielleicht auch eben nicht. Durch unsere negativen Gedanken programmieren wir uns jedoch schon auf dieses (schlechte) Erlebnis und für unser Pferd wird es wirklich schwer dieser Instruktion nicht zu folgen. Warum? Egal wie freundlich sie mit Ihrem Tier umgehen, Pferde sind Meister im Erkennen von Gefühlen. Eine kleinste Muskelzuckung  verrät sie. Stimmt diese nicht mit Ihrer aufgesetzten Freundlichkeit überein, dann sind sie als Mensch nicht authentisch. Bestenfalls reagiert Ihr Pferd nur auf Ihre Körpersprache (die durch Ihre Gedanken negativ geprägt ist). Schlimmstenfalls verunsichern sie Ihr Pferd sosehr, dass es aggressiv wird.

Das Putzen und Aufsatteln haben Sie hinter sich gebracht. Sie sind nun auf dem Pferd und erwarten den ersten Buckler, das erste Scheuen oder "grundlose" Erschrecken Ihres Pferdes. Was denken Sie, fühlt Ihr Pferd? Gut, es kann Sie nun nicht mehr sehen, das ist richtig. Nun kann es sie direkt fühlen. Hier geben Sie noch mehr Informationen an das Pferd. Sitzen sie wirklich locker? Oder sind sie im Rücken starr? Welchen Tonus haben Ihre Beinmuskeln? Wie ist Ihre Atmung? Locker und frei?

Ihr Pferd nimmt dies alles sehr deutlich wahr und wird darauf reagieren. Entweder es ist steif und undurchlässig, oder es ist unzufrieden und wird "maulig" oder triebig oder es ist nur am Laufen und lässt sich nicht bremsen. Temperamentvollere Tiere lassen diese Anspannung dann durch Buckeln oder Durchgehen raus. Und Sie sitzen im Sattel und haben es ja schon vorher gewusst.....

Schade an diesem Fall ist, dass:

  • der Reiter Stress hatte
  • das Pferd Stress hatte
  • der Reiter durch seinen eigenen Stress verspannte (wenn auch nur leicht, bei einem guten Reiter)
  • dieser Reiter durch seinen eigenen Stress nicht in der Lage war, die kleinen Signale seines Pferdes wahrzunehmen die es gegeben hat, als es bereit war loszulassen, locker zu werden, an den Zügel zu kommen usw.

Unsere Realität schaffen wir zuerst in unseren Gedanken und Gefühlen. Dann in der Wirklichkeit. Das ist das Prinzip der Selbsterfüllenden Prophezeiung. Wir entscheiden also selbst, wie erfolgreich wir sind. Das gilt auch beim Reiten. Wir haben einen starken Informationsspeicher der unsere Wirklichkeit für uns formt. Diesen Speicher haben wir im Laufe unseres Lebens gefüllt. Hier finden sich sämtliche Glaubenssätze, nach denen wir leben. Damit wir nicht bei jeder Handlung darüber nachdenken müssen, wie unsere Wirklichkeit aussieht, die wir ja umsetzen müssen,  ist dieser Speicher unbewusst. 

Und hier können wir ansetzen. Alles was wir denken und fühlen ist unsere Wirklichkeit. Wir haben die Freiheit sie genau so wahrzunehmen. Was aber ist, wenn es eine zweite Wahrheit gäbe? Und es gibt immer eine zweite Wahrheit. Es liegt an uns, diese aufzudecken. Was wäre, wenn wir negative unbewusste Glaubensmuster auflösen ja, vielleicht sogar positiv verändern?

Es geht dabei nicht darum, diese Glaubensmuster zu unterdrücken. sie sind entstanden durch unsere Erlebnisse. Nicht verarbeitete Trauer, Angst, Misserfolg, Zurückweisung aus unserer Kindheit haben wir in unserem Speicher abgelegt und Strukturen entwickelt damit umzugehen. Auch dies kommt oftmals aus unserer Kindheit. Kennen Sie den Gedanken, dass Sie sich selbst sagen: " Stell Dich nicht so an!" oder: "So schlimm ist das nun wirklich nicht!" oder gar: "benimm Dich nicht so kindisch!". Zum einen ist diese Art der Kommunikation nicht liebevoll und zum anderen, streichen Sie bitte einmal alle "nicht" aus den Sätzen. Das ist das, was wir unserem Gehirn mitteilen. Das Gehirn versteht das Wort "nicht" nicht und lässt es dadurch aus. Unsere Selbstinstruktion ist also klar. Und jedem ist klar, wie die Aufgabe die nun ansteht verlaufen wird. Sie wird zum Kraftakt.

Es wäre schön, wenn wir uns ein Beispiel an unseren Pferden nehmen könnten und immer im Hier und Jetzt wären. Wenn wir an jede Situation gelassen und positiv herangehen könnten. Insbesondere im Umgang mit dem Pferd, welches so feinfühlig und klar reagiert.

Manchmal gelingt uns eine Veränderung durch gute eigene Selbstreflexion. Manchmal braucht man Hilfe von anderen und manchmal steckt sogar ein altes, tief verwurzeltes Trauma in uns, welches bearbeitet werden möchte. Was für uns am besten ist, das wissen wir selbst und können die richtige Entscheidung für uns treffen.

 


Besondere Momente

Immer wieder haben wir das große Glück, dass uns unsere Pferde ganz besondere Momente schenken. Ganz besonders freuen wir uns darüber, dass uns unsere Pferde so sehr vertrauen, dass sie diese Momente auch unseren Kunden schenken. Wie sehr haben sich die Ponykinder gefreut, als sie sich den ruhenden, liegenden Ponys und Pferden nähern durften.

Ganz leise und vorsichtig sind wir zu den Pferden auf die Wiese gegangen. Wir haben die Tiere sehr genau beobachtet. Wann wackelt ein Ohr, wann atmet das Tier schneller, wann zuckt ein Huf? Wir konnten genau erkennen, dass uns die Pferde schon aus ganz weiter Ferne gesehen haben. Immer weiter haben wir uns den liegenden Tieren genähert und darauf geachtet ob sie ein Zeichen der Unruhe von sich geben. Alle Kinder waren sich einig, dass wir sofort stehen bleiben und ruhig umkehren, wenn dies geschieht.

Wir haben im Vorfeld darüber gesprochen, dass ein Pferd ein Fluchttier ist und sich nur hinlegt, wenn es sich sehr sicher fühlt. Dass Pferde normalerweise aufstehen, wenn sich fremde Menschen nähern. Umso schöner war es zu sehen, dass unsere Pferde uns ganz nah an sich heran ließen, ohne unruhig zu werden. Alle Kinder waren erstaunt und berührt, als wir sie sogar streicheln und kuscheln durften. Ganz besonders war der Moment, als unser großer Gulliver sich vor uns allen dann auf die Seite legte und seine Augen schloss und das Kuscheln sichtlich genoss.

Vorsichtig gingen wir, nachdem jeder einmal das Pferd gestreichelt hatte, von den schlafenden Pferden zurück. Alle Kinder waren sichtlich berührt und haben dieses großartige, stille Erlebnis sehr genossen.

 

 

 

 

 

 


 

Reitunterricht:

 

Aufgrund meiner Ausbildungen findet der Reitunterricht immer auf therapeutischer Ebene statt. Das heißt, dass ich nicht nur an jeden Tag auf Ihre Stimmung und Ihre Leistungsfähigkeit eingehe sondern auch auf Ihre speziellen körperlichen Gegebenheiten. Ziel ist es, das das Reiten Ihre Gesundheit fördert und ebenfalls die des Pferdes.

Ich richte mich hierbei nach den klassischen Anforderungen der Reitlehre. Allerdings zeige ich Ihnen einen Weg, wie Sie nicht nur gesund reiten sondern auch auf möglichst leichte Weise die körperlichen Anforderungen an das Reiten erfüllen. Das Training der Muskeln erfolgt durch Reiten und bewusste Bewegungen. Verschiedene Techniken aus Feldenkrais, Atemtraining, Entspannungstraining, Visualisierungsübungen, therapeutischen Übungen usw. fließen in den Reitunterricht ein.

Mein Reitunterricht beinhaltet also eine ganzheitliche Bewegungslehre, die es Ihnen als Reitanfänger ermöglicht leicht und losgelassen zu reiten. Auch fortgeschrittene Reiter, bei denen sich Verspannungen oder Blockaden durch das Reiten einstellen profitieren von diesen Übungen. Ziel ist ein entspanntes und gelöstes Pferd und ein ebenso lockerer Reiter.

 

 


Feldenkrais und Reiten

- das war das Thema der Fortbildung am vergangenem Wochenende.

Feldenkrais ist eine wunderschöne und sanfte Methode um körperliche und/oder seelische

 Blockaden zu lösen. Ob für Menschen oder Pferde, ob in der pferdegestützten Therapie oder

im Reitunterricht, am Boden oder auf dem Pferd, die Möglichkeiten sind vielfältig und sehr effektiv.

Ich bin begeistert von der tollen Wirkung und biete deshalb Feldenkrais auch für Reiter

und Patienten an. Innerhalb meines Reitunterrichts und in der Therapie werden von nun an mehr

dieser Elemente einfließen.

 


Toffifee in unserem "Vertrauensparcour". Trotz anfänglicher Skepsis hat sie dann doch mit viel Spaß und Vertrauen mitgemacht:

 


 

Wir suchen eine(n) Praktikanten.
 
Wenn Du Dich für die pferdegestützte Therapie interessierst, gerne mit Kindern umgehst und bereits Umgang mit Pferden hast, bist Du herzlich willkommen, Dich zu melden. Praktikumsinhalte sind die Pflege von Pferd und Weide, Unterstützung bei den Kindergruppen, Planung eigener Projekte und deren Durchführung mit unserer Hilfe, Begleitung von Patiententerminen (nach vorheriger Absprache), Einstieg in die Arbeit mit Pferden nach Parelli und vieles, vieles mehr.
 
Bedingung:
 
Du solltest mind. 16 Jahre alt sein und für mindestens 6 Monate an mindestens 3 Nachmittagen Zeit haben. Ansonsten alles nach Absprache.
 

Impressionen unseres Hippolini-Abschlusses vom Samstag den 2.11.2013:

 

 

 

 

 


 

Ich werde immer wieder gefragt, ob ich Reitunterricht und pferdegestützte Therapie nur für Kinder anbiete würde. Dieser Eindruck entsteht natürlich schnell, weil sich fast ausschließlich Kinderbilder auf meiner Homepage befinden.

Dies ist natürlich nicht so. Jedoch sind die Kinder eindeutig fotografierfreudiger als Erwachsene...

In der Arbeit mit Erwachsenen ist das Fotografieren in der Regel nicht gewünscht. Das ist verständlich und ich folge diesem Wunsch gerne.

 



 

21.07.2013

Die Ponywochen waren wieder einmal der absolute Jahreshöhepunkt. Ich freue mich, dass alle Kinder in beiden Wochen so begeistert mitgemacht haben und möchte meinen tollen fleißigen Helfern für die großartige Unterstützung danken. Einige Impressionen zu den Ponywochen findet Ihr / finden Sie unter  dem Menüpunkt "Bilder zu Veranstaltungen".

In den beiden Wochen war alles dabei. Vom Pferdefachwissen, zur Hippolini-Schnupperstunde, Schatzsuche, Schnitzeljagd, Reiterspiele, Hufschmiedbesuch, Wasserschlacht, Besuch am Badesee mit den Pferden und letztendlich eine Prüfung die alle Kinder bestanden haben. Und das schönste, einige Kinder haben sich bereits zur Ponywoche in den Herbstferien angemeldet. Ich freue mich auf Euch und verspreche Euch, dass wir uns wieder viele tolle Sachen einfallen lassen für Euch.

 

 

 

 

 

 


Hurra, der Sommre ist da und auch Ferrero ist zu uns zurück gekehrt. Nun ist unsere Pferdefamilie wieder komplett. Hier ein paar Sommerimpressionen:

 

 

 


Lipizzaner im Schnee - Favory Felix

 

 


 

02.02.2013

Liebe Kunden, Klienten, Interessierte und alle anderen Leser meiner Homepage, ich bin total gerührt von den vielen lieben Kommentaren. Deshalb hiermit von ganzem Herzen ein riesengroßes Dankeschön an Euch/Sie alle.

In den letzten Monaten habe ich des öfteren die Frage gehört, warum ich denn Kinder meine Pferde anmalen lassen würde. Dies wäre unachtsam und ich würde meine Tiere "verdinglichen".

Dies ist nicht der Fall. Es gibt verschiedene Gründe, warum das Anmalen der Tiere durchaus sehr wertvoll sein kann. Selbstverständlich ist es dabei immer wichtig WIE dies vorbereitet und begleitet wird.

Haben wir z.B. eine Kindergruppe die zum ersten Mal am Pony ist, so kann ich den Kindern die Erfahrung ermöglichen, dass ein Pony eben KEIN Blatt Papier und KEIN Gegenstand ist, indem ich die Kinder nach einer Vorbereitung das Pony bemalen lasse. Die Kinder dürfen also mit vertrautem Material in eine neue Welt eintauchen. Aussagen einer einzigen Kindergruppe sind z.B.:

 

- Huch, das Pony erschrickt sich, wenn ich zum Fingermalfarbepöttchen laufe - ich muß mich also  vorsichtig bewegen

- ach, das Pony ist ja hier genauso kitzelig wie ich, hier muß ich ganz vorsichtig sein

- oh, schaut mal, hier gehen die Haare ja anders herum (ein Haarwirbel :-)), das habe ich ja auch

- ey,  unter der Mähne ist das Pony wärmer als am restlichen Körper

-  Oh, das Pony kann atmen (Ninas Aufschrei als sie ihren Handabdruck mit Fingerfarbe auf das Pony bringt)

 

Ich finde genau diese Erfahrungen extrem wichtig, die Kinder erfahren hier ganz im Gegenteil zu manchen Befürchtungen, dass ein Pony eben KEIN Ding ist sondern ein Lebewesen mit eigenem Atem, Herzschlag und eigenem Leben. Sie gehen später beim Striegeln und Putzen sehr viel achtsamer und vorsichtiger mit ihm um, weil sie genau diese Erfahrungen kindgerecht machen durften.

Zudem verkleiden und bemalen sich Kinder gerne selbst und auch gegenseitig. Denken Sie z.B. an Fasching und die kindlichen Rollenspiele. Diese sind notwendig und sinnvoll für die kindliche Entwicklung - und ich bin mir sicher, dass die Kinder sich nicht als "Ding" betrachten, wenn sie sich gegenseitig schminken.

Dies ist nur EIN Aspekt für die Anwendung der Fingerfarbe am Pony, es gäbe noch sehr viel mehr.

Mir ist das Lebewesen Pferd und der achtsame Umgang mit ihm sehr wichtig und genau darum versuche ich den jeweiligen Kunden an seinem persönlichem Entwicklungsstand abzuholen und ihm genau dies zu vermitteln.

Herzliche Grüße

Melanie Smaka

 

 

 

12.01.2013

Aufgrund der großen Nachfrage gibt es demnächst eine Ponyreitgruppe für Kinder zwischen 9 und 14 Jahren. Diese Gruppe ist für Einsteiger geeignet und genau wie in den Hippolini-Gruppen geht es hier ebenso um den gesamten Umgang mit dem Pony. Reiten ohne und später mit Sattel, richtiges Führen und Pflegen aber auch theoretisches Wissen wird hier vermittelt. Ein Termin steht noch nicht fest. Bei Interesse bitte melden, dann finden wir einen gemeinsamen Termin. Mindestteilnehmerzahl 4 Kinder. Wöchentliche Stunden (ausserhalb der Schulferien), jeweils 90 Minuten 20 Euro pro Kind.

Der Kurs wird in 2 Teilen abgehalten und dauert ca. 16 Monate. Wir steigen erst einmal mit den Grundlagen ein und erarbeiten uns die Hippolini-Führtechnik und den sicheren Umgang mit dem Pferd und auf dem Pferd ohne Sattel.

Dann geht´s gleich los mit Hippolini III. Hier wird mit Sattel geritten, anfangs geführt, später allein. Am Ende des Komplettkurses (also nach 16 Monaten), reiten die Kinder selbständig, sind je nach Können allein getrabt, galoppiert, haben das erste Hindernis gesprungen und so viel Wissen erhalten, dass Sie das Steckenpferd oder das kleine Hufeisen absolvieren können.

Sofern an den Abzeichen Interesse besteht, werden die Prüfungen am Ende des Kurses abgehalten. Diese müssen rechtzeitig angemeldet und mit einer Pauschalgebühr extra bezahlt werden. (Je nach Teilnehmern 35 - 50 Euro).

 

 

 

08.01.2013

Hurra, die Termine für den SamstagsPonyclub stehen. - Für alle Kinder zwischen 4 und 10 Jahren.

Schaut auf der Unterseite "Samstagsponyclub" für genauere Infos. Start im Februar.

 

03.01.2013

Es wird Zeit, Atze vorzustellen. Atze ist ein sehr fröhlicher Ponywallach und 125cm groß. Er hat sich sehr schnell eingelebt und steht ständig am Reitplatz und möchte "arbeiten". Atze liebt Kinder und wird bestimmt viel Freude bei uns haben und viele Fans finden :-). 

 

 

Manchmal bringt das Leben mit den Tieren auch traurige Seiten mit sich. Unser lieber Wummi ist am 19.12.2012 über die Regenbogenbrücke gegangen. Wir sind untröstlich und er fehlt einfach überall. Wir haben uns schon so daran gewöhnt, dass er uns am Stall gleich als erstes begrüßt, dass seine freche Nase uns auf der Wiese überall verfolgt und nach Leckereien schnüffelt.

Wummi war ein Löwenherz im Shettyfell. Er hat mit Ruhe und Gelassenheit alle Aufgaben gemeistert. Ob als Indianerpony oder in der Therapie. Auf ihn war immer Verlass. In den Hippolini-Kursen hat er uns manchmal mit seinen eigenem Willen fast zur Verzweiflung gebracht und doch konnten wir uns immer zu 100% auf ihn verlassen. Seine Gutmütigkeit hat er immer wieder unter Beweis gestellt und vielen, vielen Kindern ein Lächeln in Gesicht und Herz gezaubert.

Und in unseren Herzen wird Wummi immer bleiben und wir sind dankbar, dass wir ein Stück Lebensweg mit einem so lebendigen und lieben Tier verbringen durften.

 

Ob klein oder groß, so ein Winterausritt ist für alle ein ganz besonderes Erlebnis!

 

Ein wunderschöner Wintertag... und er wird noch schöner, wenn wir die Lebensfreude der Tiere so hautnah miterleben dürfen...:

 

 

 

Auch wenn es draussen kalt ist und friert, richtige Ponykinder hält auch bei diesem Wetter nichts zu Hause. Nach der Arbeit mit den Ponys kuscheln wir uns am Gasofen zusammen und lernen. Mit weihnachtlichem Gebäck fällt dies gleich viel leichter und eigentlich war es dann doch gar nicht soooo kalt ....

 

  Die Hippolini-Termine für 2013 sind da! - Neue Veranstaltungen für 2012/2013 unter "Ferienangebote"

 

02.11.2012

aufgrund des Umzuges nach Langenhagen sind kurzfristig vereinzelt Kursplätze freigeworden. Für weitere Infos rufen Sie mich bitte an oder schicken mir eine Mail. 

 

 

Beckenbodentraining auf dem Pferd - Kursbeginn jederzeit möglich 
·         Kursbeschreibung unter "Beckenbodentraining"
·         Bitte fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse nach, ob dieser Kurs als Präventionsleistung anerkannt wird.
 
Frauen - Pferde - Seminarreihe: "Sehnsucht nach Weiblichkeit und kraftvoller Präsenz
  • Eine Einladung an Frauen, sich näher auf sich einzulassen, loszulassen und zur eigenen Essenz zurückzufinden.
  •  

 

Am 15.06.2012 startet unser neuer Kurs für Frauen

Auszeit mit Pferden

Raus aus dem Stress, zurück zur Leichtigkeit
In diesem Kurs möchten wir uns gemeinsam eine „Auszeit“ schaffen, in der wir uns auf dem Pferderücken tragen lassen und entspannen. Wir lernen verschiedene Techniken, wie z.B. Elemente des Feldenkrais, Progressiver-Muskelentspannung, Atemübungen, Meditationen usw. kennen. Jede(r) entspannt anders und hat die Möglichkeit SEINE für sich passende Technik zu finden und mit in den Alltag zu nehmen.
Ziel ist es, Stress rechtzeitig zu erkennen und sich vor ihm zu schützen um mit mehr Wohlgefühl unsere Gesundheit und Leistungsfähigkeit im Alltag zu erhalten.
Ganz „nebenbei“ trainiert das Reiten unsere Beckenbodenmuskulatur und die Bewegung an der frischen Luft, mit und auf dem Pferd sorgt auch für körperliche Fitness.
Bitte fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse nach, ob dieser Kurs als Präventionsleistung anerkannt wird.
 
 
 19.04.2012
Hurra, wir haben Nachwuchs bekommen. Toffifees Fohlen ist gestern Nacht geboren. Der kleine Ferrero ist nach einer Bilderbuchgeburt topfit und darf gleich mit Mama auf die Wiese.
 
 
 

 29.02.2012

Impressionen aus der 2. Hippolini I Gruppe.

 


19.02.2012 
Wummi, hat sich in kürzester Zeit super eingelebt und ist innerhalb einer Woche zum Kinderliebling geworden 
 
 

09.09.09

Unsere ToffiFee lebt sich immer mehr ein und wir sind begeistert von ihrem lieben, gutmütigen Wesen.

Auch Gulliver scheint sie zu mögen - heute waren sie zusammen essen :-))

 

Die erste Ponywoche ist vorbei und wir haben das Beste aus dem etwas unsteten Wetter gemacht.

Ein Kompliment an alle "Pony-Kinder"! Alle haben super mitgemacht. Fleißig geputzt, toll abgeäppelt

und sehr gut beim theoretischen Unterricht aufgepasst. . Und alle haben am Donnerstag den Ponypass

bestanden.  Höhepunkt war am Freitag unser gemeinsamer Ausritt. Ganz liebe Grüße an die tollen

Pony-Mädchen. Wir freuen uns, einige von Euch in der Ponygruppe wieder zu sehen

. Allen Kindern wünschen wir ganz tolle Restsommerferien.

 

 

 

 

20.06.2011

Hurra, unsere Aufstiegsrampe ist endlich fertig!!!

 

 

Huch,

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